Haus des Jahres 2018

Über 1200 Bauherren hat Martin Kirschner in den letzten 15 Jahren beraten. Seit 2011 ist er als Fachmann in Berlin und Brandenburg für YTONG-Bausatzhaus tätig. Zum Jahresanfang 2018 gründet er das YTONG-Beratungszentrum Berlin und Brandenburg. Im Interview erzählt er, wie er auf die Idee kam und welche Leistungen Hausinteressenten in diesem Beratungszentrum erwarten dürfen.

Bauratgeber-Deutschland: Das YTONG-Beratungszentrum in Berlin ist ein ganz besonderer Service für Bauherren. Wie kamen Sie auf die Idee, ein solches Beratungszentrum einzurichten?

Martin Kirschner: Ich habe in den letzten Jahren gemerkt, dass die Interessenten, in dem was Sie wollen nicht immer klar sind. Wie auch? Man baut ja nicht jeden Tag ein Haus. Diese fehlende Klarheit führt oft dazu, dass ein Haus vielleicht nie gebaut wird oder dass ein falsches Angebot zustande kommt. Ich glaube, dass es jemanden geben muss, der die Leute an die Hand nimmt und sagt: Passt auf, das sind eure Vorstellungen und das bringen wir jetzt mal zu Papier, Wir überprüfen, ob die Rahmenbedingungen, wie Finanzierungsmöglichkeiten, wie Bebaubarkeit des Grundstückes, ob das alles zueinander passt. Erst wenn man diesen Prozess durchläuft, bekommt man ein zielgenaues und passendes Angebot.

Ein weiterer Hintergrund ist, dass natürlich unterschiedliche Baupartner unterschiedliche Stärken haben. Jeder hat eine etwas andere Art zu bauen und vielleicht auch Kapazitätsgrenzen. Der Bauherr hingegen hat oft ein beschränktes Bauzeitenfenster und einen Termin, zu dem das Haus fertig sein muss. In diesem konkreten Fall schaue ich dann z. B. welcher der Partner das Haus tatsächlich in dem gesetzten Zeitrahmen realisieren kann. Wir haben vier Partner in der Region Berlin Brandenburg und haben in der Zentrale in Duisburg besprochen, diese im Beratungszentrum mitten in Berlin unter einem Dach zu vereinen.

Bauratgeber-Deutschland: Warum brauchen zukünftige Hausbesitzer Beratung?

Martin Kirschner: Die meisten Menschen bauen das erste Mal und sie bauen auch nur einmal. Viele bekommen aus den unterschiedlichsten Quellen Informationen und besitzen dann manchmal gefährliches Halbwissen. Diese große Diskrepanz zwischen wirklichem Wissen und denken zu wissen, führt oft dazu, dass die Interessenten in der Beratungs- und Angebotsphase, aus Unsicherheit verschiedene Hausbaufirmen aufsuchen. Das wiederum führt dazu, dass die Unsicherheit immer grösser wird. Dazu kommt, dass viele glauben, dass sie z. B. 200 m² Wohnfläche brauchen. Das ist aber nicht zwingend richtig. Ich denke am meisten Geld kann ich sparen, indem ich eine gute Planung erstelle. Ob eine Baufirma nun 1500 €/m² oder 1600 €/m² nimmt, spielt am Schluss nicht die entscheidende Rolle. Wenn ich mir aber z. B. mit einer guten Planung 10 m2 spare, dann bin ich 15.000-16.000 € im Vorteil. Es ist also tatsächlich so, dass ein guter, objektiver Berater Geld und vor allem Zeit spart.

Bauratgeber-Deutschland: Weshalb sollte man als YTONG-Interessent zu Ihnen kommen?

Martin Kirschner: Es ist gut, dass jemand eine Marke vertritt, der innerhalb der Marke frei ist und neutral empfehlen kann, welcher der YTONG-Partner für mich am allerbesten passt. Vom Leistungspaket, von der Empathie und auch von der Auslastungskapazität. Dazu zählt zum Beispiel auch: Ist der Kunde bei einem Schlüsselfertigpartner gut aufgehoben? Oder ist es vielleicht eine reduzierte Schlüsselfertigleistung? Oder ist es der Bausatz?

Außerdem ist unsere Leistung ein kostenloser YTONG-Service. Zusätzlich haben die Interessenten kürzere Wege zu uns als z. B. nach Frankfurt Oder. Weiterhin bereiten wir die Bauherren optimal auf die Angebotserstellung vor, sodass Sie ein Angebot erhalten, das viel besser zu Ihnen und Ihren Wünschen passt. Und wir helfen Ihnen mit zahlreichen Tipps und geben wichtige Gedankenanstöße.

Bauratgeber-Deutschland: Welche Leistungen bieten Sie im Beratungszentrum konkret an?

Martin Kirschner: Ich starte mit einer gemeinsamen Checkliste: Welche finanziellen Möglichkeiten hat der Bauherr? Kann er Förderungen nutzen? Wenn ja, welche? usw. Wenn wir soweit sind, unterhalten wir uns intensiv über die Art zu bauen: Welcher Haustyp ist der richtige? Welche Bausubstanz ist sinnvoll? Welche Prioritäten setzt der Bauherr? Darauf basierend erstellen wir ein Hausprofil und unterbreiten dem Interessenten dann ein Angebot. Wir begleiten ihn auch in die Vertragsverhandlungen. Das Angebot wird ggf. nachjustiert und wir verhandeln auch mit dem Anbieter vor Ort einen besseren Preis. Als Bauherrenzentrum haben wir eine bessere Verhandlungsposition als ein einzelner Bauherr, da wir viele Bauherren vertreten und somit mehr auf die Partner einwirken können –
z. B. mit Preisnachlässen.

Bauratgeber-Deutschland: Ihre Kunden sparen also Geld beim Hausbau. Von welchen weiteren Vorteilen profitieren die Interessenten?

Martin Kirschner: Das ist natürlich unglaublich facettenreich. Es ist ja oft so, dass der Interessent z. B. kommt und sagt, wir wollen in einem Bungalow wohnen – mit zwei Kinderzimmern und einem Schlafzimmer. Manchmal ist das z. B. das Anforderungsprofil. Dann gucke ich z. B., kann man denn so einen Grundriss optimieren? Ich arbeite eng mit Planern zusammen, die das für einen Preis von nur 500 € in die Hand nehmen und eine Entwurfsplanung für den Kunden erstellen. Ich kommuniziere mit den Partnern entsprechend und bin so lange am Ball bis wir wirklich einen vernünftigen Entwurf haben. Der unterscheidet sich von denen, die das kostenlos anbieten insofern, als dass der auch gleich statisch funktioniert und genehmigungsfähig wäre. Dazu gibt es dann auch eine 3D Animation des Hauses. Also in einem Satz: Ich kann die Wünsche, die jemand hat, sehr viel schneller zu Papier bringen, als er selbst. Damit schaffen wir eine gute Verhandlungsposition für den Bauherren. Das spart dem Kunden einfach Zeit und auch Kosten – ganz real.

Bauratgeber-Deutschland: Wenn Sie für Ihren Interessenten das richtige Bauunternehmen finden möchten, was sind Ihre Hauptkriterien?

Martin Kirschner: In erster Linie ist immer wichtig: Wer hat denn das Produkt, das der Bauherr gerne haben möchte. Wer kann das qualitativ und zeitlich liefern? Das ist sicherlich ein ganz wichtiger Punkt, den man klären muss, weil die Bauherren meist eine ganz klare Zeitvorgabe haben und man den Fertigstellungstermin bei der heutigen Auslastung nicht mehr blind versprechen kann.

Als zweites muss man das Haus preislich einordnen. Das heißt, dass ich gucken muss, dass ich dem Kunden den Preis liefern kann, den er bereit ist zu investieren. Jeder will immer den möglichst geringsten Preis zahlen, der Hausbauer will den besten Preis für sich rausholen. Da trete ich in Erscheinung und bilde Schnittmengen, sodass am Ende beide Seiten zufrieden sind.

Drittens kenne ich meine Partner gut und lange. Ich habe festgestellt, dass ganz viele Dinge personenbezogen und subjektiv sind und dass man den einen eben sehr gern mag und ein anderer kann mit derselben Person nicht so gut. Wenn man viel miteinander zu tun hat, über ein halbes Jahr miteinander baut, glaube ich, ist es schon wichtig, dass die Typen auch zueinander passen und da bringe ich gerne Personen, die ungefähr gleich ticken, zusammen. Da ich nicht nur einen Partner, sondern die Marke YTONG vertrete, kann ich das sehr gut differenzieren und die passenden Personen zusammenführen. Das ist während der Bauphase ein ganz wichtiger Vorteil, den viele Bauherren nicht auf dem Schirm haben.

Bauratgeber-Deutschland: Wie betreuen Sie Ihre Kunden nach der Angebotsphase?

Martin Kirschner: Nachdem ich überprüft habe, ob man auf dem Grundstück auch das bauen darf, was wir anbieten, spreche ich mit den Bauinteressenten die individuelle Bauleistungsbeschreibung durch. Die ist ja manchmal eine Wissenschaft. Zum Beispiel haben wir in Berlin einen Bausatzhauspartner, der Bausätze anbietet und deren Lieferleistungsbeschreibung ist z. B. anders aufgebaut und anders zu lesen als eine Bauleistungsbeschreibung.

Bei Partnern die schlüsselfertig bauen, reden wir konkret über die Ausstattung. Ich gleiche nochmal ab, ob das Angebot wirklich das ist, was sich die Interessenten gewünscht haben oder ob es da noch Nachbesserungen oder Wunschänderungen gibt.

Ich habe bis zu dieser Zeit dann normalerweise auch festgestellt, ob die Finanzierungsmöglichkeit, die ein Kunde hat, dem Angebotspreis entspricht. Danach führe ich meistens noch ein bis zwei Beratungen durch, schaue mir das Grundstück an und gucke nochmal, ob alles zusammenpasst. Im Grunde genommen, liefere ich dem Kunden alles was er noch wünscht an Informationen. Am Schluss unterzeichnen wir mit dem YTONG-Bausatzhauspartner vor Ort den Vertrag.

Im neu gegründeten YTONG Beratungszentrum für Bauherren der Hauswärts Consulting GmbH mit Sitz in der Bessemer Straße 82 in 12103 Berlin erhalten Bauinteressierte eine umfassende und individuelle Beratung rund um Grundstückssuche, Hausplanung und Wahl des optimalen YTONG Partners in Berlin und Brandenburg. Unter dem Dach der YTONG Repräsentanz Berlin-Brandenburg werden vier Partner des Unternehmens aus der Region vereint. Im Zuge der Beratung helfen Martin Kirschner und sein Team zukünftigen Bauherren, sich auf die Bauphase vorzubereiten und dabei viel Zeit und Geld zu sparen. Homepage der Hauswärts Consulting GmbH

Martin Kirschner ist Leiter des YTONG-Beratungszentrums für die Region Berlin und Brandenburg. Der 1970 im Allgäu geborene Baustoffkaufmann ist seit 2002 in der Immobilienbranche tätig. Er ist verheiratet und hat fünf Kinder. Seit mehr als sieben Jahren berät er Bauinteressierte für YTONG Bausatzhaus. Dabei unterstützt er sowohl Bausatzhauskunden als auch Schlüsselfertigkunden auf dem Weg zu Ihrem Eigenheim.

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