Die GeoSolar-Familie wächst: Nach dem Start des Heizungsunternehmens im Jahre 2001 hat sich GeoSolar inzwischen fest am Markt etabliert. Im Fokus stehen erneuerbare Energien und energieeffiziente Heizsysteme. Zur GeoSolar-Unternehmensgruppe gehören mittlerweile die GeoSolar Energietechnik GmbH, die GeoSolar Service GmbH, die GeoSolar GmbH und die Stromfänger GmbH. Ulrich Bewer ist geschäftsführender Gesellschafter dieser Unternehmen und Chef von 75 Angestellten. Mit ihm sprach Marcel Gäding.

Bauratgeber-Deutschland:
Als Sie 2001 damit begannen, Wärmepumpen zu vertreiben, wusste niemand etwas damit anzufangen. Wie hat sich der Markt inzwischen verändert?

Ulrich Bewer: In der Tat waren Wärmepumpen früher bei den Kunden kaum bekannt. Damals brauchten wir regelrecht Überzeugungskünste, um Wärmepumpen am Markt zu platzieren. Die Aufklärungsarbeit erfolgte in Form von Beratung. Wir mussten den Kunden nahebringen, dass es was Gutes ist. Heute sind Bauherren und Hausbesitzer schon gut vorab informiert. Er kommt gezielt mit seinen Vorstellungen und Wünschen zu uns. Und wir schauen, welche Lösung für das Bauvorhaben passend ist. Hierzu gehört natürlich schon vor Baubeginn eine umfassende Beratung. GeoSolar hat sich entsprechend verändert. Diese Beratungsleistungen werden nun auf Grund des hohen Stellenwertes durch die GeoSolar GmbH mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Herrn Peter Lindenau und seinem Team in unserem Beratungscenter an der B1 realisiert. Hier können die Partner der GeoSolar-Firmengruppe ihre Bauinteressenten fachkompetent beraten lassen.

Wir sehen uns heute mehr als Dienstleister für den Einfamilienhausmarkt, weil wir alle Facetten im Bereich Heizung, Sanitär, Lüftung, Solaranlagen sowie das gesamte Spektrum der Haustechnik abdecken. GeoSolar hat deswegen seine Kapazität erheblich erhöht. So haben wir die Servicemannschaft im Jahr 2014 fast verdreifacht, um dem Kunden auch nach der Errichtung seiner Haus- und Wärmetechnik zur Seite zu stehen. Wir wollen, dass unsere Anlagen, die wir gebaut haben, nachbetreut werden und dass der Kunde auch nach der Bauzeit einen kompetenten Ansprechpartner hat. In diesem Bereich haben wir mehrere Partnerschaften mit Herstellern und übernehmen für diese auch den Werkskundendienst.

Bauratgeber-Deutschland:
Ihr Unternehmen ist inzwischen Partner vieler Hausbauunternehmen und Bauherren. Wie sieht Ihre Bilanz für das zurückliegende Jahr aus?

Ulrich Bewer: Ausgesprochen gut. Bei vielen Hausbauunternehmen gehört die Wärmepumpe inzwischen zum Standard, jedoch haben wir auch sehr viele Gasheizungsanlagen errichtet. 2014 haben wir ca. 400 Häuser mit Heizungs-, Sanitär-, Solar- und Lüftungsanlagen ausgestattet. Unternehmensintern haben wir unsere Abläufe optimiert, um unsere Kapazität weiter ausbauen zu können und durch Spezialisierung eine höhere Qualität bieten zu können. Hinzu kommt, dass wir 2015 die erste GeoSolar-Wärmepumpe mit integriertem Stromfänger auf den Markt bringen werden. Eine dazugehörige Photovoltaikanlage erzeugt nicht nur den Strom für den Betrieb der effizienten Wärmepumpe, sondern auch Strom für den Eigenverbrauch. Dieser wird entsprechend erzeugt und gespeichert. Das erreichen wir durch eine innovative Entwicklung in der Kopplung Wärmepumpe-Photovoltaik.

Bauratgeber-Deutschland:
Stromfänger ist inzwischen ein eigenes Unternehmen innerhalb der GeoSolar-Familie. Was hat es damit auf sich?

Ulrich Bewer: Wir sind ja immer wieder von Kunden angesprochen worden auf den Bereich eigene Stromerzeugung und Photovoltaik. Mit dem Stromfänger haben wir ein eigenes Unternehmen geschaffen, das sich auf diesen Bereich spezialisiert hat. Unter dem Dach der Stromfänger GmbH haben wir Beratung, Planung und Umsetzung gebündelt. Alle bisher errichteten Anlagen laufen wunderbar. Wir favorisieren die Beratung in Richtung der bedarfsgerechten Anlage. Hintergrund ist, den Strom einzufangen und zu behalten, wie der Name Stromfänger ja sagt. Auf ein Projekt bin ich an dieser Stelle besonders stolz. In Panketal haben wir einen Getränke Hoffmann-Markt mit einem Stromfänger ausgestattet. Sobald die Sonne wieder richtig scheint, also ab April/ Mai, läuft die Filiale energietechnisch so gut wie autark.

Bauratgeber-Deutschland:
Was steckt hinter der bedarfsgerechten Planung?

Ulrich Bewer: Sehr gut funktionierende Speichersysteme sind das Eine, eine bedarfsgerechte Planung das Andere. Ich muss mir hierfür den Tagesverlauf anschauen. Wie groß ist der Haushalt, welche Gerätschaften gibt es, wann ist man zu Hause? Das sind die Parameter, mit denen wir dann den Stromfänger planen können. Zum Stromfänger ist auch die neue Vertriebsmarke Nexxtlevel dazu gekommen, unter deren Namen wir technische Lösungen aus dem Hause Waterkotte anbieten.

Bauratgeber-Deutschland:
Wie bringen Sie sich und Ihre Mitarbeiter auf den Stand der Technik?

Ulrich Bewer: Zunächst einmal habe ich einen ganz persönlichen Faible für Technik. Dann kommen die zahleichen Informations- und Fortbildungsveranstaltungen hinzu. Wir haben für GeoSolar Konzepte entwickelt und uns auf bestimmte Dinge spezialisiert. Denn niemand kann alles. In der Zusammenarbeit liegt nachher das Geheimnis. Hinzu kommt, dass wir ein eigenes Schulungszentrum in Fredersdorf in Betrieb genommen haben. Durch die ganzen Schulungen, die wir mit den Mitarbeitern veranstalten, ist auch die Mitarbeiter-Zufriedenheit stark gestiegen. Dadurch sind wir letztlich auch ein attraktiver Arbeitgeber geworden. Nur wenn das Team motiviert sowie Hand in Hand arbeitet, kommt am Ende ein qualitativ hochwertiges Produkt heraus.

Bauratgeber-Deutschland:
Mehrmals im Jahr veranstalten Sie Beratungswochen. Welche Fragen werden immer wieder gestellt?

Ulrich Bewer: Da geht es um technische Details, meist um Zahlen, Funktionsweisen, aber nicht mehr um Fragen, wie eine Wärmepumpe funktioniert. Die Themen Energie und Energieverbrauch stehen ja ganz oben. Die falsche Entscheidung für ein Heizsystem kann zu hohen Betriebskosten führen.

Bauratgeber-Deutschland:
Sie haben auch beim Service erweitert. Was genau dürfen wir uns darunter vorstellen?

Ulrich Bewer: Das Wichtige ist ja nicht nur, gute Technik einzubauen. Die Kunden brauchen auch einen Ansprechpartner nach der Bauphase, der sich damit auskennt, der sich darum kümmert. Wenn man mal einen Ausfall hat, ist das ja meist am Wochenende. Seit die Kunden die Wartungsangebote annehmen, haben wir sehr viel weniger Ausfälle. Der Kunde möchte mit der Technik nicht allein dastehen. Deshalb habe ich das mit sehr hoher Priorität auf die Agenda geschrieben.

Bauratgeber-Deutschland:
Herr Bewer, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!

Die Geosolar-Gruppe

Zur GeoSolar-Gruppe gehören die GeoSolar Energietechnik GmbH, die GeoSolar Service GmbH, die GeoSolar GmbH und die Stromfänger GmbH. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Fredersdorf und beschäftigt 75 Mitarbeiter. Ursprünglich hatte sich GeoSolar einst auf Planung, Bau und Wartung von Wärmepumpen-Heizsystemen spezialisiert. Mittlerweile ist die gesamte Haustechnik inkl. der Wohnraumlüftungen im Leistungsportfolio, ebenso übernimmt GeoSolar auch für namhafte Hersteller den kompletten Kundendienst und auch Werkskundendienst.

Weitere Informationen:

www.geosolar.de

1 KOMMENTAR

  1. Ihr Kundendienst ist heute 10.12.2018 nicht zu erreichen, weder telefonisch noch bekommt man per e-mail Kontakt. Super Störungshotline!
    Schlechter geht’s nicht.

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