Aktuell Bau GmbH

Das Unternehmen Akzept-Haus blickt auf eine 15-jährige Firmengeschichte zurück. Einst als kleines Team gestartet verwirklichen heute zehn Mitarbeiter und langjährige, regionale Handwerkspartner die Hausbauwünsche der Kunden in Berlin und Brandenburg. Akzept-Haus setzt auf die Massivbauweise und entwickelt seine Konzepte von energieeffizienten Massivhäusern stetig weiter. Detlef Pitschel ist für den Vertrieb bei Akzept-Haus zuständig. Mit ihm sprach Marcel Gäding.

Bauratgeber-Deutschland: Herr Pitschel, Akzept-Haus hat sich in den vergangenen 15 Jahren unter den hart umkämpften Hausbauunternehmen behauptet. Wie hat sich Akzept-Haus entwickelt?

Detlef Pitschel: Wir sind gut aufgestellt. Als das Unternehmen gegründet wurde, ging es mit einer kleinen Mannschaft in einem kleinen Büro los. Die beiden Akzept-Haus-Gründer sind Bauingenieure. Anfangs haben sie sich Statiker, Bauzeichner und Techniker dazu genommen. Inzwischen arbeiten am Stammsitz von Akzept-Haus zehn Mitarbeiter und koordinieren die Hausprojekte. Vor Ort auf den Baustellen setzen wir von Anfang an dieselben Handwerks- und Baufirmen ein. Bereits bei der Hausbauplanung kann ich verlässlich sagen, wer der Elektriker ist und wer der Fliesenleger. Alle kommen aus der Region und sind aufeinander eingespielt. Das macht die Bauleitung einfach. Im Jahr bauen wir 35 Massivhäuser, da sind wir gut ausgelastet.

Bauratgeber-Deutschland: Akzept-Haus wirbt aktuell mit neuen energiesparenden Hausentwürfen. Was dürfen wir uns darunter vorstellen?

Detlef Pitschel: Unser Ziel ist es, jedes Massivhaus im KfW 70-Effizienzstandard zu errichten. Nicht jeder möchte das. Immerhin bedeutet das einen finanziellen Mehraufwand. Vom normalen Standard her können wir aber schon Massivhäuser mit einer sehr guten Dreifachverglasung und der entsprechenden Dämmung anbieten. Seit dem Sommer 2014 haben wir die Photovoltaik dabei, die wir je nach Haustyp zusätzlich anbieten. Die Photovoltaikanlage wird je nach Hausgröße so konzipiert, dass 30 Prozent des erzeugten Stroms beim Nutzer bleiben und der Rest eingespeist wird. Wer ein bisschen mehr ausgeben will, kann auf eine Batterielösung zurückgreifen. Dann bleiben 70 Prozent beim Hausbesitzer. Damit kann er einen Großteil des Tages mit eigenproduzierter Energie abdecken. Für die Außendämmung verwenden wir zunehmend Steinwolle und verzichten auf Styropor. Die Gebäudehülle ist jetzt schon so konzipiert, wie es die Vorgaben der Energie-Einsparverordnung eigentlich erst für 2016 vorsehen. Ohne eine Wärmeschutzfassade kommt die ebenfalls von uns angebotene monolithische Bauweise aus, auch besser als Stein auf Stein bekannt. Auch das hat seine Vorteile.

Bauratgeber-Deutschland: Warum das?

Detlef Pitschel: Diese Bauweise macht die Wärmeschutzfassade überflüssig. Und ich habe über den dann notwendigen Innenputz im Haus eine Speichermöglichkeit für Feuchtigkeit. Die kann aufgenommen und wieder abgegeben werden.

Bauratgeber-Deutschland: Der Begriff Massivbauweise klingt immer nach Mehrkosten im Vergleich zur Holztafelbauweise beziehungsweise Fertigbauweise.

Detlef Pritschel: Akzept-Haus bietet in unserer Region unter dem Strich preisgleich das günstigere Haus im Vergleich zu vielen Häusern in Holzrahmenbauweise an. Diese werden zum Teil im Westen Deutschlands produziert, wo die Produktionskosten und das Einkommen höher sind. Hinzu kommt der Transport nach Berlin. Günstiger heißt aber nicht zwangsläufig billiger. Die Markenprodukte, welche wir verbauen, kennt jeder Bauherr: Das sind solche wie Schüco, Braas, Wolf-Heizung, Grohe, Keramag, usw. Und das alles zu einem vorher bekannten Festpreis.

Bauratgeber-Deutschland: Welche Wünsche stehen bei Bauherren ganz oben auf der Liste?

Detlef Pritschel: Neben der Standardausstattung sind dies die Fußbodenheizung, Rollläden oder ein Schornstein. Ein weitere Fokus liegt auf dem Heizungssystem. Einen Trend sehe ich auch bei sogenannten wassergeführten Kaminen. Mit dem Kaminfeuer wird Wasser erwärmt, das wiederum genutzt werden kann. Hinzu kommt die Vernetzung des Hauses. Es macht Sinn, Netzwerkdosen und Anschlüsse daher gleich beim Neubau zu berücksichtigen. Viele Bauherren erkundigen sich auch nach Eigenleistungen. Akzept-Haus hat dafür ein Leistungspaket zusammengestellt. Wer keine Türen, Sanitärobjekte und Fliesen bestellt, dem ziehen wir diese Kosten als Gutschrift ab – und das zu 100 Prozent. Das können an die 10.000 Euro bei einem 100 Quadratmeter großen Massivhaus sein. Viele Bauherren wünschen sich bodengleiche Duschen, weil sie ans Alter denken. Das erklärt auch, warum wir sehr viele Bungalows verkaufen. Dabei handelt es sich um junge Menschen, die weiter denken. Andere sagen, sie wollen alles auf einer Ebene haben und sich die Treppe sparen. Danach folgt auf der Rangliste die Stadtvilla. Sie kommt im Vergleich zum Bungalow mit weniger Grundstücksfläche aus. Über zwei Vollgeschosse ist jedoch garantiert, dass auch in die oberen Zimmer ausreichend Licht fällt und Platz genutzt werden kann.

Bauratgeber-Deutschland: Wie hat es Akzept-Haus über 15 Jahre geschafft, sich am Hausbaumarkt zu behaupten?

Detlef Pitschel: Mit Vertrauen. Als das Unternehmen anfing, ging es ja quasi bei null los. Wir mussten mit einer Art Vertrauensvorschuss arbeiten. Inzwischen hat Akzept-Haus mehr als 500 Häuser gebaut und „noch nie etwas in den Sand gesetzt“. Wir haben bewiesen, dass wir ein gutes Hausbauunternehmen sind. In der Firma sind alle anzutreffen. Unsere Bauberater, die Planer, die Bauleiter und natürlich die Chefs. Das ist auch der Wunsch vieler Bauherren. Sie wollen wissen, was konkret wie passiert. Und da finden sie bei uns verlässliche Ansprechpartner. Akzept-Haus gehört außerdem zu den wenigen Hausbauunternehmen, die ihre Preise im Internet veröffentlichen. Dort finden sich 16 fertige Projekte mit 16 Preisen. Der kleinste Bungalow mit einer Wohnfläche von 90 Quadratmetern kostet um die 110.000 Euro, für ein 220 Quadratmeter großes Einfamilienhaus muss man ab 220.000 Euro einplanen. Die typischen Extras kosten noch einmal jeweils zirka 8.000 Euro.

Lieber Herr Pitschel, vielen Dank für das Gespräch!

Das Unternehmen
Die Akzept-Haus GmbH wurde 1999 von den Bauingenieuren Uwe Schubart und Frank Ehlert gegründet. Es hat sich auf den Bau von Massivhäusern spezialisiert. Die Palette der Haustypen umfasst Standardhäuser und solche in freier Planung.
Weitere Informationen:

Internet: www.akzept-haus.de

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