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Auftraggeber darf jederzeit aufs Grundstück

Bauherren – also die Auftraggeber eines Hausbaus – haben etliche Rechte, aber auch Pflichten. Zu den angenehmeren Aufgaben eines Bauherren zählt beispielsweise, sich seine Auftragnehmer allein und selbständig aussuchen zu dürfen. Dabei darf er die Wahl von Bauunternehmen und Bauträgern auf eigene Faust vornehmen und wenn er es wünscht sogar selbst beim Hausbau Hand anlegen.

Ist etwa eine Firma damit beauftragt, den Hausbau zu übernehmen, so darf der Bauherr nicht nur den Fortschritt beim Bau überprüfen. Er hat auch das Recht, die Beseitigung bestehender Mängel einzufordern.

Doch auf den Bauherrn kommen auch eine Vielzahl von Pflichten hinzu: Hierzu zählt in erster Linie die Abnahme eines fertigen Hauses. Doch die Verantwortung eines Bauherrn tritt schon viel früher ein. So steht ein Bauherr dafür gerade, dass der Baugenehmigungsbehörde, später auch dem Finanzamt und der Gemeinde, alle notwendigen Anträge vorgelegt werden. Während der Bauarbeiten und danach muss er die vereinbarten Summen an die Auftragnehmer – also Handwerker und Baufirmen – zahlen. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist die Baustelle selbst. Der Gesetzgeber sieht einen Bauherrn hierbei in der Haftungspflicht für Schäden, die auf der Baustelle entstehen und bei denen entweder das Eigentum anderer beschädigt oder Personen verletzt werden. Hier ist der Abschluss einschlägiger Versicherungen von vornherein ratsam.

Zu den Rechten eines Bauherrn gehört unter anderem, jederzeit Einblick in die Unterlagen des Projekts zu nehmen, nach Baufertigstellung ein entsprechendes Protokoll zu erhalten und Mängel beseitigt zu bekommen. Außerdem darf ein Bauherr die von ihm zu zahlende Summe teilweise einbehalten, wenn die Leistungen nur unzureichend erbracht wurden.

Aktuell Bau GmbH

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