Wer sein Traumhaus auf eigene Faust baut, sollte einiges beachten

Beim Hausbau lässt sich mitunter viel Geld sparen. Vor allem, wenn Bauherren selbst Leistungen erbringen. Doch bevor man sich entscheidet, ob das Haus in Eigenregie oder über einen Bauträger entsteht, sollte man verschiedene Fakten abwägen.

Los geht es beim Zeitfaktor: Bereits bei der Planung kostet es Nerven und Zeit, die richtigen Partner bei der Umsetzung des Vorhabens zu finden. Wer noch nie ein Haus gebaut hat, der verzweifelt mitunter schon an der Frage, welche Behörden er aufsuchen muss und welche Genehmigungen er benötigt.

Ein Haus in Eigenregie lässt sich nur schwerlich nach Feierabend oder am Wochenende bauen. Denn die meisten Bauunternehmen sind tagsüber im Einsatz. Auch die Überwachung der erbrachten Leistungen muss fachkundig erfolgen und ist nichts für Hobby-Handwerker. Bei der Frage, Eigenleistungen zu erbringen, muss auch berücksichtigt werden, dass manche Gewerke nahtlos ineinander übergehen müssen, um das Haus planmäßig fertig zu stellen. Unwägbarkeiten wie Krankheit des Bauherren oder zusätzliche Arbeit im Job können Planungen schnell wieder zu Nichte machen.

Bauträger hingegen bieten die meisten Leistungen aus einer Hand an. Wichtig ist hierbei, dass der Bauherr auch nur einen Ansprechpartner hat. Deshalb ist bei Vertragsabschluss Vorsicht geboten – Versprechen, mit denen geworben wird, müssen nicht zwingend im Kleingedruckten auftauchen. Ein Bauträger ist auch in der Gewährleistungspflicht. Die Vergabe verschiedener Gewerke wird von Bauträgern stressfrei übernommen. Und ein Bauträger kann in die Pflicht genommen werden, wenn es um die Frage der pünktlichen Fertigstellung geht.

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