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Wie eine Sanierung abläuft, entscheidet die Denkmalschutzbehörde

Die Verlockung ist groß: Ein Fachwerkhaus in einer kleinen Stadt, ein historischer Bauernhof auf dem Land: Viele Hausbesitzer setzen auf Gebäude mit Geschichte. Und davon gibt es in der Bundesrepublik viele. Wer sich für den Kauf eines Altbaus interessiert, muss jedoch auf verschiedene Besonderheiten achten. Dazu zählt unter anderem der Denkmalschutz. Genießt ein Altbau den Schutz als Baudenkmal, gelten spezielle Vorgaben für das Haus – im Gegenzug unterstützen Bund, Länder und Kommunen Sanierungsvorhaben mit Zuschüssen.

Ziel des Denkmalschutzes im Bauwesen ist nicht nur der Erhalt der historischen Bausubstanz, sondern auch die Konservierung der Gesamtoptik. Details wie Bleiglasfenster, verzierte Holztüren oder eine traditionelle Lehmbauweise gilt es auch für die Nachwelt zu erhalten. Doch das versetzt Besitzer denkmalgeschützter Gebäude in eine schwierige Lage: Die Sanierungsarbeiten an einem unter Schutz gestellten Haus sind zum Teil wesentlich teurer als bei einem konventionellen Gebäude.

Bevor ein unter Denkmalschutz stehendes Haus umfassend saniert wird, ist der Bauherr verpflichtet, sich kundig zu machen: Das passiert in der Denkmalschutzbehörde, die Auskunft darüber geben kann, welche Auflagen erfüllt werden müssen. Die geplanten Arbeiten an einem denkmalgeschützten Haus müssen stets vom Amt genehmigt werden. Das sollte schriftlich passieren. Auch kann die Behörde Auskunft darüber geben, ob es für die bevorstehenden Arbeiten Zuschüsse gibt. Darüber hinaus können die Investitionen in ein denkmalgeschütztes Gebäude mitunter steuerlich geltend gemacht werden. Informationen hierzu erteilt jedes Finanzamt – denn die Finanzbehörden sind gesetzlich zur Beratung verpflichtet.

In Zusammenarbeit mit der bundesdeutschen Denkmalpflege hat die KfW-Förderbank ein spezielles Programm „Effizienzhaus Denkmal“ entwickelt. Bauherren haben die Möglichkeit, die energetische Sanierung eines Baudenkmals bezuschussen oder fördern zu lassen.

Informationen unter www.denkmalpflege-forum.de

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