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Pflanzensorten entscheiden über blühende Landschaften

Mit ein wenig Geschick ist der Garten zu jeder Jahreszeit eine blühende Augenweide – vorausgesetzt, der Neu-Gärtner setzt auf unterschiedliche Pflanzensorten und sorgt für eine gute Gartenbewässerung. Die ersten Blumen im Jahr sind die Frühblüher. Jeder kennt die bunten Krokusse und weißen Schneeglöckchen. Sie müssen im Herbst des Vorjahres, am besten im September, zusammen mit den Tulpenzwiebeln gesteckt werden, die kurz nach den Frühblühern ihre volle Blütenpracht entwickeln. Zu den ersten Büschen, die im Jahr blühen, gehören die weiße Sternmagnolie, gelbe Scheinhasen und die Forsythien.

Der Sommer ist mit Abstand die farbenprächtigste Zeit für Gärten. Doch auch hier gibt es Unterschiede. Zum Beispiel zwischen Sommerblumen, die im Frühjahr gesät werden (Astern, Bechermeisen und Zinnien), und den Stauden, die jedes Jahr wiederkommen, aber nicht wie Büsche Holz bilden. Sie sollten am besten zwischen die Frühblüher gepflanzt werden, damit die Beete nicht mit einem Mal kahl werden. Zu den Stauden, die im Sommer blühen, gehören Margeriten, Anemonen, Mädchenauge, Phlox und Eisenhut. Sie müssen nach der Blüte geschnitten werden. Echte Farbtupfer sind auch der Ranunkelbusch, Weißdorn, rosa oder weißer Jasmin, Flieder, Heckenrosen und Hibiskusbüsche. Zu den im Sommer blühenden Blumen gehören zudem Rosen. Sie müssen jedoch beschnitten werden und vor zu starkem Frost geschützt werden. Sie kommen im nächsten Jahr wieder, werden sie jedoch aus den Beeten entfernt, sollte in diesem Beet erst eine andere Pflanzenart gesetzt werden.

Im Herbst blühen die Dahlien und Studentenblumen. Studentenblumen müssen im Frühjahr gesät und dann ausgepflanzt werden. Doch auch mit Büschen kann man die Farbpalette im herbstlichen Garten erweitern. So werden Heckenrosen zu Hagebuttenbüschen und der Weißdorn bekommt rote Beeren, die auch den Vögeln schmecken und im Winter eine hervorragende Nahrungsgrundlage liefern. Purpurrot kommt der Ahorn daher, dessen Blätter sich stilvoll verfärben. Der Feuerdorn, der im Frühjahr weiß blüht, bekommt im Herbst hingegen orange Beeren.

Es ist wichtig, dass die Beete im Herbst winterfest gemacht werden. Manche Blumen müssen auch aus den Beeten geholt und zum Überwintern eingelagert werden (zum Beispiel Dahlien). Ein Strauch, der auch im Winter Früchte trägt, ist der Liebesperlenstrauch mit seinen lila Beeren.

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