Garten liefert selbst angebaute Lebensmittel

Ein Garten kann eine Zierde sein oder aber wichtiger Lieferant von Lebensmitteln wie Obst und Gemüse. Doch welche Funktion das Grundstück rund ums Haus erfüllt, muss gleich am Anfang der Planung berücksichtigt werden. Zwei Varianten, die den ganzen Garten oder einen Teil ausfüllen können, sind die Blumen- oder die Obstbaumwiese. Sie kommen vor allem für größere Gärten in Frage, da man sie später nur wenig betreten kann und im Garten immer auch noch Platz zum Spielen, Arbeiten oder Erholen sein sollte.

Eine Blumenwiese ist eine sehr natürliche Art, einen Garten anzulegen. Sie bietet für eine Vielzahl von Tieren einen Lebensraum und benötigt kaum Pflege, da sie nach der Bepflanzung wild weiter wächst. Hierfür sollten hauptsächlich mehrjährige Arten gepflanzt oder gesät werden. Zum Beispiel Margeriten, Salbei, Schafgarbe oder Glockenblumen. Auch Zwiebelgewächse sind gut geeignet. die Blumen sollten so ausgewählt sein, dass sie über einen langen Zeitraum im Jahr blühen. Diese Pflanzen brauchen einen nährstoffarmen Boden und viel Sonnenlicht. Gemäht werden sollte die Blumenwiese maximal zweimal pro Jahr. Sie sollte möglichst frei stehen. Andernfalls verstreuen die wilden Blumen ihre Saat bald auch im Garten der Nachbarn.

Ein echter Gewinn für einen Garten sind zudem Obstbäume. In vielen Fällen sind auf dem zu bebauenden Grundstück bereits Obstbäume vom vorherigen Nutzer vorhanden. Diese sollten dann nicht ohne weiteres abgeholzt werden. Es lohnt sich, gesunde Bäume in jedem Fall zu erhalten. Denn neue Bäume benötigen sehr viel Zeit, um anzuwachsen und die ersten Früchte zu tragen. Obstbäume können vereinzelt auch wunderbar in Zier- oder Kleingärten eingesetzt werden.

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