Viele Pflanzen bilden die Grundlage für natürlichen Dünger

Vergiftetes Obst, belastetes Gemüse – das Vertrauen der Verbraucher in die Produkte aus dem Supermarkt hat in der Vergangenheit erheblich gelitten. Hinzu kommt, dass Gemüse kaum noch so schmeckt, wie es viele Menschen mitunter aus ihren Kindertagen kennen. Wer Obst und Gemüse hingegen selbst anbaut, weiß, womit die Pflanzen gedüngt wurden. Ein Biogarten ist also ein Gewinn an Lebensqualität.

Den wesentlichen Unterschied zwischen einem Biogarten und einem herkömmlichen Kleingarten macht der Verzicht auf synthetische Dünge- und Schädlingsabwehrmittel aus. Das bedeutet nicht, dass der Garten im Unkraut versinken muss. Für Düngemittel gibt es Alternativen, zum Beispiel bestimmte Tees. Auch können Sie auf biologische Tricks zur Schädlingsbekämpfung zurückgreifen. Es gibt Pflanzen, die in Kombination mit einer bestimmten Pflanzensorte angebaut werden können. Diese zusätzlichen Pflanzen halten die Schädlinge vom Befallen der Nutzpflanzen ab. Auch mit den Extrakten aus Zwiebeln oder Knoblauch kann das Wachstum von Pilzen eingedämmt werden. Das sind nur einige der zahlreichen Beispiele biologischer Schädlingsbekämpfung, die sich als sehr wirksam erweisen. Wahre Wunder – sowohl als Mittel gegen Schädlinge, aber auch als Dünger – vollbringt ein Sud aus Brennnesseln. Hierfür werden Brennnesseln eine Woche lang mit Wasser in einem Eimer aufbewahrt. Bei regelmäßiger Anwendung zeigt sich schon nach kurzer Zeit ein Erfolg in Form kräftiger Pflanzen.

Für Ökogärten gibt es noch andere wichtige Dinge zu beachten. Denn um die Böden nicht auszulaugen, werden die Anbaupflanzen immer wieder in bestimmter Reihenfolge gewechselt. So werden mehr Nährstoffe an die Pflanzen weitergegeben.

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