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Strom- und TV-Schächte vorausschauend anlegen

Wer ein neues Haus baut, muss auch rechtzeitig an Strom- und Kommunikationsleitungen denken. Welche Leitungen wo verlaufen, hängt von der Funktion der Räume und Zimmer ab. Laien sollten von derartigen Projekten die Finger lassen und das Feld für Profis räumen.

Zunächst muss festgelegt werden, an welcher Stelle eines Hauses die Hausanschlusswand entsteht: Sie ist quasi der Verteiler für die Leitungen , die sich über die Räume und Etagen ziehen. Diese Wand sollte weder zugestellt werden noch einen versteckten Platz im Haus erhalten. Häufig finden sich Hausanschlusswände in Hauswirtschaftsräumen. Wichtig: Der Raum muss stets trocken und möglichst staubfrei sein.

Für jedes Zimmer sollte zunächst festgelegt werden, wo und in welcher Höhe Steckdosen einen Platz finden. Bei Wohn- und Schlafräumen ist es sinnvoll, jeweils auch einen Schacht für Kommunikationskabel zu ziehen – dort verlaufen dann TV- und Telefonleitungen. Die Stromleitungen sollten verschiedenen Stromkreisen zugeordnet werden. Das sorgt dafür, dass das Stromnetz nicht überlastet wird.

Im Zuge der Elektroinstallation sollten Bauherren großzügig und vorausschauend planen, damit das Netz aus Strom- und Kommunikationsleitungen erweitert werden kann. Um Kabelsalat zu vermeiden, können Bauherren auch Schächte für HiFi- und TV-Anlagen freihalten. Da viele Hausbesitzer inzwischen moderne, HD-fähige Fernsehgeräte an der Wand installieren, sollte pro Zimmer auch ein Schacht bis in Brusthöhe installiert werden, in dem TV- und Stromkabel unter dem Putz verlaufen können.

Aktuell Bau GmbH

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