Vor dem Grundstückskauf klären, ob das Haus überhaupt gebaut werden darf

Sicher ist sicher: Wer nicht weiß, ob der Bau seines Hauses rechtlich zulässig ist – etwa, weil der örtliche Bebauungsplan keine Informationen darüber enthält – der sollte beim Bauamt eine Bauvoranfrage stellen. Hier kann in der Regel innerhalb von drei Monaten Klarheit darüber erlangt werden, wie hoch oder wie groß ein Haus sein darf oder ob ein Grundstück überhaupt bebaut werden darf.

Die Entscheidung der Baugenehmigungsbehörde ist dann verbindlich. Und es erspart einem Bauherren mitunter viele Kosten – denn in der Bauvoranfrage geht es unter anderem um die Frage, ob es sich finanziell lohnt, die geforderten, kostenintensiven Unterlagen für einen Bauantrag überhaupt erstellen zu lassen. Wichtig: Bauvoranfragen sind je nach Bundesland zeitlich befristet, in jedem Fall aber rechtlich verbindlich und Teil eines Verwaltungsaktes.
Innerhalb der Bauvoranfragen erhalten Bauherren auch Informationen über alle einzuhaltenden Vorschriften. Auf diese Weise wird schon im Vorfeld geklärt, welche konkreten Dinge beim Bauantrag zu beachten sind. Eine Bauvoranfrage sollte immer vor dem Kauf eines Grundstücks gestellt werden. Da erspart Ärger, wenn erst im Nachhinein klar wird, dass das Areal gar nicht mit dem Traumhaus bebaut werden darf.

Bauherren sollten eine Bauvoranfrage grundsätzlich nicht auf eigene Faust stellen, sondern hierfür stets die Dienste eines Architekten nutzen. Denn die in der Bauvoranfrage aufgeworfenen Fragen müssen so konkret wie möglich gestellt werden.

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