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Protokoll belegt mögliche Mängel bei der Übergabe des Hauses

Außen glänzen die Fenster, innen riecht es nach frischer Farbe: Das Haus ist so gut wie fertig. Doch ob wirklich alles im Lot ist und den Planungen von Bauherr sowie Architekt entspricht, entscheidet sich erst nach einer gründlichen Begehung. Fachleute sprechen von der so genannten Bauabnahme.

Zunächst verbirgt sich hinter der Bauabnahme ein förmlicher Akt zwischen dem Bauherrn und dem Bauunternehmer. Gut drei Stunden sollten im Terminkalender festgehalten werden, damit die Abnahme auch in Ruhe und ohne Fehler protokolliert werden kann. Bei der Begehung hält die Baufirma alle Details schriftlich fest. Das Protokoll muss dann im Anschluss von allen Beteiligten unter Angabe von Datum, Uhrzeit und Übergabe unterschrieben werden. In dem Papier sind alle sichtbaren Mängel festzuhalten. Fehlen etwa sichtbare Fehler in der Liste, kann ein Bauherr diese im Nachhinein nicht geltend machen.

Auch Mängel, die mitunter strittig sind, müssen schriftlich fixiert werden. Mit der Unterzeichnung des Protokolls endet der Kaufvertrag und die meist fünfjährige Gewährleistungsfrist beginnt.

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