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Nicht immer ist das neue Heim auch gleich bezugsfertig

Die Idee klingt erst einmal gut: Haus bauen lassen, Möbel aufstellen, Kisten auspacken, fertig. So mancher Bauherr versteht unter dem Begriff „schlüsselfertig“, dass er sorgenfrei in die neuen, eigenen vier Wände einziehen kann. Doch es ist nicht ganz so. Bauherren sollten das Angebot eines schlüsselfertigen Hauses auf Herz und Nieren prüfen, bevor sie leichtfertig einen Vertrag unterschreiben.

Entscheidend ist, was in der Bau- und Leistungsbeschreibung zwischen Bauherren und Hausbauunternehmen festgehalten wird. Insofern sind alle Bauherrenfamilien gut beraten, wenn sie vor Unterzeichnung des Bauvertrages einen unabhängigen Fachmann hinzuziehen, der die angebotene Baubeschreibung mit dem Ziel analysiert, Unklarheiten auszuräumen und die Baubeschreibung für den Bauherrn verständlich zu machen. Verbraucherschutzorganisationen wie der Bauherren-Schutzbund oder der Verband Privater Bauherren oder selbständige Baubetreuer haben sich hierbei auf solche Fragen spezialisiert. Die Bau- und Leistungsbeschreibung ist mit dem Unternehmer und dem Fachmann zu verhandeln.

Allgemein wird unter „schlüsselfertig“ häufig verstanden, dass nach der Übergabe noch Maler- und Tapezierarbeiten auszuführen sind. Das verzögert den Einzug in der Regel um einige Wochen. Nur selten gehören diese Arbeiten zum Angebot dazu. Die Entscheidung für einen „schlüsselfertigen“ Vertrag hat für Bauherren zwei wesentliche Aspekte: Ein Festpreis und ein fixer Einzugstermin werden von vornherein vereinbart.

Wer keinen Stress mit zusätzlichen Maler- oder Installationsarbeiten haben möchte, der sollte also darauf achten, dass auch mit der Übergabe der Schlüssel alle Räume in einem wohnfertigen Zustand sind.

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