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Bausatz- und Ausbauhäuser sparen bares Geld, kosten aber Zeit und Nerven

Wer die Arbeit nicht scheut, hat auch bei knappem Budget gute Chancen, sich den Traum vom eigenen Haus zu erfüllen. Zahlreiche Hausbaufirmen bieten preiswerte Möglichkeiten, bei denen der Bauherr Eigenleistungen einbringt und bares Geld spart.

Sie heißen Bausatzhaus, Ausbau- oder Mitbauhaus – das Konzept dahinter ist identisch. Der Bauherr übernimmt einen vorab bestimmten Teil der Leistungen selbst. Wer handwerklich begabt ist und über ausreichend Zeit verfügt, kann so im Vergleich zur Komplettleistung durch den Anbieter viel Geld sparen.

Die Palette möglicher Leistungen ist vielfältig. In der geringsten Stufe umfasst sie meist den Innenausbau mit Fliesen, Tapezieren, Malern oder Fußbodenarbeiten . Maximal können Bauherren Wände setzen, das Dach decken oder Fenster und Türen einbauen. Renommierte Anbieter lassen den Hausbauneuling natürlich nicht im Stich – vorab werden Schulungen angeboten, ein Bauleiter steht beratend zur Seite, und für alle wichtigen Fragen gibt es meist eine Hotline, an der Experten telefonisch mit Rat und Tat weiterhelfen. Zudem wird im Falle eines Bausatzhauses der komplette Bausatz, d.h. vom Dach bis zum letzten Nagel, alles auf die Baustelle geliefert. Der ständige Besuch im Baumarkt entfällt also. In der Bauweise gibt es kaum Einschränkungen. Massiv- und Fertigbausätze existieren gleichermaßen.

Interessenten sollten einige wichtige Punkte bedenken: Der Hausbau dauert viel länger. Die meisten Bauherren sind berufstätig und können nur abends und am Wochenende arbeiten. Es ist daher kein Einzelfall, wenn der Hausbau gut ein Jahr Zeit in Anspruch nimmt. Familie und Freundeskreis leiden darunter, wenn jede freie Minute auf der Baustelle zugebracht wird. Eine realistische Selbsteinschätzung ist also gefragt. Das Studium zahlreicher Bauherrentagebücher im Internet lohnt im Vorfeld auf jeden Fall.

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