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Unternehmer verpflichten sich in Bauverträgervertrag oder einem Werkvertrag Leistungen zu erbringen

Beim Hausbau ist es von Vorteil, wenn das geplante Bauwerk aus einer Hand entsteht. Dabei können Bauherren auf die fachkundige Hilfe von Experten zurückgreifen. Dafür schließen sie einen entsprechenden Vertrag – entweder einen Bauträgervertrag oder einen Werkvertrag. Doch was genau unterscheidet beide Kontrakte voneinander?

Der Werkvertrag ist ein Vertrag zwischen einem Bauunternehmer und einem Bauherren, bei dem es darum geht, dass der Bauunternehmer bestimmte (Bau-)Leistungen innerhalb eines zuvor festgelegten Zeitraums und zu einem vorher vereinbarten Preis erbringt. Ein Anspruch auf Vergütung besteht erst, wenn das Werk – in diesem Fall also das Haus – fertig ist. Allerdings kann er für fertig gestellte Teilstücke Abschlagszahlungen verlangen. Der Unternehmer ist in der Bringschuld und muss seine Leistung wie vereinbart abliefern.

Der Bauträgervertrag ist eng verwandt mit dem Werkvertrag, weil es auch hier darum geht, bestimmte Leistungen zu einem zuvor vereinbarten Preis zu erbringen. Allerdings: Der Bauträgervertrag beinhaltet auch den Kauf eines Grundstückes und des dazugehörigen Hauses. Rechtlich gesehen unterliegt der Bauträgervertrag den strengen Anforderungen der Makler- und Bauträgerverordnung. Im Rahmen der Vereinbarung werden die zuvor getroffenen Zusagen im Zusammenhang mit dem Bau des Hauses erbracht. Danach gehen Objekt und Grundstück in das Eigentum des Auftraggebers über.

Für wen eignet sich nun welcher Vertrag? Wer kein Grundstück besitzt und auch beim Hausbau auf einen Partner setzt, ist beim Bauträgervertrag sicher. Wer hingegen Eigentümer einer Immobilie ist und sein Haus frei plant und baut, dem genügt ein Werkvertrag.

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