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Die Baugrenze
Die Baugrenze ist in einem Bebauungsplan als blaue Strich-Strich-Punkt-Linie definiert und markiert den Bereich, innerhalb dessen ein Grundstück bebaut werden darf. Die Bebauung muss dabei nicht zwingend an diese Baugrenze heranreichen, sondern kann innerhalb eines Baufensters unter Einhaltung der erforderlichen Abstandsflächen frei auf dem Grundstück positioniert werden. Über die Baugrenzen hinaus darf jedoch nicht gebaut werden! Sie werden in Bebauungsplänen als blaue Linie dargestellt und sind meist nicht identisch mit dem Verlauf der Grundstücksgrenze.

Die Baulinien (Fluchtlinien)
Ist eine Baulinie festgesetzt, so muss entlang dieser gebaut werden. Ziel einer Baulinie ist es meist, eine durchgehende Häuserflucht in der Straße zu erzielen.

Das Baufenster
Das Baufenster ist ein im B-plan durch vier Linien umschlossener Bereich auf dem Grundstück. Das Gebäude muss sich innerhalb dieses Baufensters befinden. Die Begrenzung kann mittels Baugrenze oder Baulinie definiert werden.

Die Grundstücksgrenze
Die Grundstücksgrenze entspricht immer auch der Flurstücksgrenze und kennzeichnet die Eigentumsgrenze. Dabei kann ein Grundstück auch aus mehreren Flurstücken bestehen.

Die Flurstücknummer
Jedes Flurstück ist durch eine eindeutige Flurstücknummer gekennzeichnet. Das kann entweder durch die Kombination einer Zahl und eines Buchstaben erfolgen, oder aber durch die Kombination zweier Zahlen. Über diese Flurstücksnummer sind die Flurstücke im Grundbuch bzw. Liegenschaftskataster erfasst.

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