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Erschließungsbeiträge sollten beim Hausbau im Kaufpreis enthalten sein

Bei den Kosten für ein neues Haus müssen auch Aufwendungen für die Erschließung des Grundstücks in Betracht gezogen werden. Das kann zum einen auf die Infrastruktur vor dem Grundstück, als auch auf Leitungen und Zuwegungen innerhalb der Immobilie zutreffen.

Die äußere Erschließung eines Grundstücks umfasst in der Regel den Straßenbau, das Verlegen von Wasser- und Abwasserleitungen, das Anlegen von Gehwegen und die Installation von Straßenbeleuchtung. Bei den so genannten Straßenbaubeiträgen handelt es sich um Gebühren, die von den Kommunen festgelegt werden. Als Beiträge können die gesamten Kosten auf die Anlieger umgelegt werden – die Gemeinden tragen hierbei meist nur einen Bruchteil.

Bauherren können bösen Überraschungen entgehen, wenn sie auf komplett erschlossene Grundstücke zurückgreifen. Die Gebühren werden demjenigen in Rechnung gestellt, der zum Zeitpunkt der Gebührenfestsetzung Eigentümer des Grundstücks war. In jedem Fall sollten Kaufinteressenten darauf achten, dass der Kaufpreis auch mögliche Erschließungsbeiträge beinhaltet – die Erfahrung nämlich zeigt, dass Grundstückseigentümer im Zusammenhang mit dem Straßenbau teilweise fünfstellige Summen zahlen mussten.

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