Untersuchung hilft Statiker, Informationen über Baugrund zu sammeln

Eigener Grund und Boden – das dürfen die Eigentümer eines Grundstückes durchaus wörtlich nehmen. Denn vor allem der Boden ist für den Hausbau entscheidend. Er gibt nicht nur Aufschluss darüber, wie gut er für die Anlage eines Gartens geeignet ist. Seine Beschaffenheit ist auch ein Kriterium bei der Frage, welche Tragkraft ein Boden für ein Haus bietet.

Anhand der Tragkraft gewinnt der Statiker für den Hausbau wichtige Erkenntnisse für die weitere Planung des Gebäudes. Die Informationen über die Bodenbeschaffenheit fließen in ein so genanntes Bodengutachten ein. Dabei findet auch die Frage Berücksichtigung, in welcher Tiefe beispielsweise Grundwasser anliegt. Ist der Grundwasserspiegel etwa sehr niedrig, dann sollten Bauherrn bei unterkellerten Häusern über eine Wanne nachdenken, die den Keller vor eindringender Feuchtigkeit schützt.

Im Zusammenhang mit einem Bodengutachten wird auch ermittelt, welche Altlasten vorliegen. Wurde eine Immobilie gewerblich genutzt, so kann das eine Kontaminierung des Bodens bedeuten. Altöl, Abwasser oder Müll können den Boden regelrecht geschädigt haben. Ist der Boden nachhaltig vergiftet, bleibt vor dem Hausbau nur, das Erdreich ausreichend abzutragen, zu entsorgen und neues Erdreich aufzufüllen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here