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Wer ein neues Haus baut, muss vielerlei Dinge beachten, wozu auch die Stromversorgung auf der Baustelle zählt. Hier kommt der Baustrom ins Spiel, der sicherstellt, dass auf der Baustelle jederzeit Strom zur Verfügung steht, solange das Haus noch nicht fertig ist und am regulären Stromnetz angeschlossen ist. Um die Baustromversorgung muss sich in der Regel der Bauherr kümmern, der die entsprechende Zurverfügungstellung beim örtlichen Netzbetreiber erwirken kann.

Baustrom müssen Bauherren über örtlichen Energieversorger beziehen

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Foto: © pixabay.com / 2211438

Einer der wichtigsten Faktoren beim reibungslosen Bau eines neuen Hauses ist, dass jederzeit eine adäquate Stromversorgung der Baustelle vorhanden ist. Da das Haus noch nicht ans reguläre Stromnetz angeschlossen ist, kommt hier der Baustrom ins Spiel. Dieser wird vom örtlichen Netzbetreiber bzw. Energieversorger zur Verfügung gestellt. Dazu gibt es auch keinerlei Alternativen, was für Bauherren aufgrund des hohen Preises ein bedenkenswerter Nachteil ist.

Um die Versorgung muss sich in der Regel der Bauherr selbst kümmern, da sich die Baufirmen meist nicht mit den notwendigen Formalitäten der Beantragung beim örtlichen Energieversorger auseinandersetzen wollen.

Den Antrag können Bauherren schon unmittelbar nach Erteilung der Baugenehmigung einreichen und dies ist auch empfehlenswert, da es sonst bei der Zurverfügungstellung zu Verzögerungen kommen kann. Welche Dokumente notwendig sind, ist vom individuellen Versorgungsunternehmen abhängig. Unter anderem die nachstehenden sind essenziell:

  • Anschlussnehmer
  • Anschlussort
  • Eigentümer des Grundstücks
  • Art des Hauses
  • Lageplan

Diese Kostenpositionen fallen beim Baustrom für Bauherren an

Ist der Antrag gestellt, ermittelt der Grundversorger zunächst den voraussichtlichen Bedarf an Strom. Danach erfolgt der Anschluss des Baustroms durch einen Techniker des Versorgungsunternehmens.

Bauherren sollten vorab wissen, dass die Kosten für den Baustrom stark variieren können. Zudem setzen sie sich aus mehreren Kostenpositionen zusammen:

  1. Eigentlicher Energieverbrauch
  2. Kosten für den Baustromkasten
  3. Kosten für den Stromzähler
  4. Kosten für Anschluss, Einbau und Installation

Wie bereits erwähnt, ist der Verbrauchspreis beim Baustrom hoch – zudem ist die Erhebung einer monatlichen Grundgebühr möglich. Darüber hinaus müssen Bauherren diejenigen Kosten mit in ihre Rechnung einkalkulieren, die für die Aufstellung des Baustromkastens, den Einbau des Zählers und den Anschluss an den nächsten Stromverteiler anfallen. Des Weiteren kommen noch Kosten für die Deinstallation durch eine Fachkraft hinzu.

Wechsel in günstigeren Tarif ist ab Kenntnis der Zählernummer möglich

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Foto: © pixabay.com / geralt

Abgesehen davon, dass die höchsten Baustromverbräuche auf der Baustelle durch das Beheizen in der Winterzeit, Erdbohrungen und das Funktionsheizen und -belüften entstehen, können Bauherren im fortgeschrittenen Stadium des Bauvorhabens in das reguläre Stromnetz wechseln. Sie sind dann auch nicht mehr an einen bestimmten Anbieter respektive den Grundversorger gebunden.

Zunächst muss ein standardisierter Hausanschlusskasten eingebaut werden, über den die Versorgung der Hausinstallation erfolgt. Danach wird am vorgesehenen Messplatz der Stromzähler installiert, mit dessen Nummer Bauherren beim Anbieter einen Umstellungstermin vereinbaren können.

Dabei profitieren vorab nicht nur Privatleute, sondern auch Gewerbetreibende von Angeboten wie stromvergleich.de, die übersichtlich die günstigsten Anbieter auflisten und einen unkomplizierten Vergleich und Wechsel ermöglichen.

Bevor final die Umstellung auf einen günstigeren Anbieter erfolgt, ergeht noch eine Inbetriebsetzungsanzeige durch einen Elektrofachbetrieb.

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