Aktuell Bau GmbH

Liebhaber von Altbauten wissen es schon lange: Stuck an den Wänden und an der Decke ist der ungeschlagene Klassiker der Wandgestaltung. Dabei werden als Stuck plastische Ornamente und Verzierungen an Wänden und Decken bezeichnet. Stuck gibt es bereits seit der Antike und er war bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein beliebtes Gestaltungselement. Inzwischen liegt Stuck wieder voll im Trend!
Praktisch gesehen, hat Stuck zwar keine Funktion. Optisch machen die Ranken, Rosetten und Schnörkel aber einiges her. Leider hat nicht jeder das Glück, echten historischen Stuck in der Wohnung zu haben. Deshalb entscheiden sich immer mehr Eigenheimbesitzer dafür, ihre Wände und Decken mit modernem Stuck zu verzieren und ihrer Wohnung damit ein charmantes Altbau-Flair zu verleihen.

Woraus besteht moderner Stuck?

Für herkömmlichen Stuck wird im Allgemeinen eine Mischung aus Gips, Kalk, Sand, Zement und Wasser verwendet, die je nach Mischungsverhältnis in ca. 15 Minuten aushärtet. Wenn Sie traditionelle Stuckornamente selbstmachen möchten, gibt es zahlreiche Formen im Handel, mit denen Sie den Stuck leicht gießen können. Stuck aus Gipsmischungen gibt es aber auch fertig gegossen im Baumarkt oder im Internethandel zu kaufen. Eine günstige Alternative sind Stuckimitate aus Styropor, Schaumglas oder Epoxydharz, die besonders leicht sind und deshalb besonders einfach an Wände oder Decken geklebt werden können.

Wie werden Stuckelemente an Wand und Decke befestigt?

  • 1. Zum Anbringen von Stuck muss der Untergrund frei von Fett, Tapeten und dicken Farbresten sein. Dabei haften schwere Stuckelemente aus Gips am besten auf glatten Untergründen, wie Putz oder Gipsfaserplatten.
  • 2. Zeichnen Sie dünn vor, wo Sie das Gips-Stuckelement anbringen möchten, rauen Sie die entsprechende Stelle auf und feuchten Sie den Untergrund leicht an.
  • 3. Rühren Sie den Klebegips nach Packungsanleitung an und kleben Sie das Gips-Stuckelement an die vorgezeichnete Stelle. Da Klebegips schnell aushärtet, sollten sie ihn nicht zu früh anrühren, damit er nicht verklumpt und dadurch an Klebewirkung verliert. Leichte Stuckimitate können stattdessen mit Klebespachtel für Zierprofile oder anderen speziellen Produkten aus dem Fachhandel angeklebt werden.
  • 4. Wenn mehrere Elemente eine große Verzierung ergeben sollen, können Sie unpassende Kanten mit einer Säge bzw. Schere ein wenig anpassen.
  • 5. Auf Wunsch können Sie den Stuck nun überstreichen. Lassen Sie sich jedoch genau beraten, welche Grundierung und welche Farbe für welches Material geeignet sind.
Ecke_vorstreichen_605016_pi
Bild: © Petra Bork / pixelio.de

Vorteile von modernem Stuck

  • Sorgt für raffiniertes Altbau-Flair in der Wohnung
  • Streckt den Raum optisch, ideal für kleine Zimmer
  • Ist flexibel und leicht anzubringen
  • Unterscheidet sich optisch kaum von historischem Stuck
  • Lässt sich ganz nach Geschmack auswählen und streichen

Nachteile von modernem Stuck

  • Hohes Gewicht bei Stuck aus Gips
  • Stuckimitate aus Styropor sind brennbar, vergilben leicht und sind anfällig für Druckstellen und Löcher

FAZITStuckverzierungen sind eine einfache Möglichkeit, Wände und Decken raffiniert zu gestalten. Moderne Gips-Stuckelemente oder leichte Stuckimitate sind im Handumdrehen befestigt und können anschließend in der Wunschfarbe gestrichen werden. Dabei unterscheidet sich moderner Stuck optisch kaum von historischem Stuck und schenkt Ihrer Wohnung das gleiche charmante Altbau-Ambiente!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!

Ich akzeptiere

Please enter your name here