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Wenn Ihnen das Zeichnen und Skizzieren eher schwerfällt, nutzen Sie am besten einen Online-Küchenplaner, um die Einrichtung Ihrer neuen Küche vorzubereiten.
Kostenlose Online-Küchenplaner werden von bekannten Küchenherstellern, Küchenstudios, Onlineshops, Fachbetrieben oder von Ratgeberseiten bereitgestellt, die sich mit dem Thema Küche befassen.

Die Küchenplaner können online im Browser geöffnet oder auf den PC und vereinzelt auch schon als App heruntergeladen werden. Haben Sie sich noch nicht auf einen Hersteller festgelegt, nutzen Sie bevorzugt einen Küchenplaner, der von einer unabhängigen Seite angeboten wird, da die Programme der Hersteller nur die unternehmenseigenen Produkte anzeigen. Zu den Unternehmen, die Ihnen eine Online-Küchenplanung ermöglichen, gehören beispielsweise „Alno, Ikea, Häcker, Marquardt, Nobilia, Nolte, Otto, Reddy, Roller und Schüller“.

1. Grundriss und Raumaufteilung festlegen

So unterschiedlich die Händler und Hersteller sind, so ähnlich sind sich die Küchenplaner, die sie online bereitstellen. Im ersten Schritt müssen Sie den Grundriss Ihrer Küche bestimmen. Das dafür erforderliche Messen kann Ihnen leider auch kein Online-Tool abnehmen. Der Küchenplaner präsentiert Ihnen hier ein Auswahlmenü, aus dem Sie zunächst die Form Ihrer Küche entnehmen. Außerdem haben Sie die Möglichkeit, die gemessenen Werte, also Länge, Breite und Höhe einzugeben.

!Denken Sie daran, an verschiedenen Stellen zu messen und den jeweils kleinsten Wert zu verwenden.

 

Neben den Raummaßen benötigt der Online-Küchenplaner Angaben darüber, wo sich Türen, Fenster und Heizkörper befinden. Diese Elemente können Sie zumeist mit der Maus in die 3D-Darstellung ziehen. Vorab müssen Sie aber auch hier die Maße auswählen oder eingeben. Klicken Sie dann auf „Hinzufügen“ oder „Übernehmen“ und bringen Sie die Komponenten in die gewünschte Position. Je nach Programm kann dies ein wenig Übung im Umgang mit der Maus erfordern – die meisten Küchenplaner sind aber mittlerweile von guter Qualität und erlauben ein rasches Vorangehen.

Einen Nachteil haben viele Küchenplaner online:
Es fehlt die Möglichkeit, auch die Anschlüsse für Strom, Wasser und Gas einzugeben. Was bedeutet, dass die Planungshilfe diesbezüglich keine logische Korrektur vornehmen kann. Überhaupt sollten Sie sich eines klarmachen: Die kostenlosen Online-Küchenplaner sind ebenso geduldig wie Papier. Sie machen Sie weder auf Messfehler noch auf Fehler in der Anordnung aufmerksam.

2. Küche online einrichten

Ist der Grundriss erst erstellt, geht es ans eigentliche Einrichten der Küche. Der Onlineplaner bietet Ihnen nun eine Auswahl an typischen Küchenlementen, also Ober- und Unterschränke, Hoch- und Eckschränke, Spülen, Dunstabzugshauben, Herde und Kühlschränke. Für jedes Element, das Sie einfügen wollen, geben Sie zunächst die gewünschte Breite an.

Unterschiede sind bei diesem Punkt vor allem in der Zahl der vorgegebenen Modelle zu bemerken. So bietet der eine Küchenplaner Ihnen gleich 11 Dunstabzugshauben zur Auswahl, der andere nur drei.

TIPP: Am besten schauen Sie sich daher verschiedene Küchenplaner an, bevor Sie endgültig starten, und suchen das geeignete Tool den eigenen Prioritäten folgend aus.
 

3. Design und Raumgestaltung

Im nächsten Schritt geht es ganz um die Themen Küchendesign und Raumgestaltung. Hier wählen Sie beispielsweise den Bodenbelag und die Wandfarbe aus und geben an, welche Farbe Fensterrahmen, Türen und Heizkörper haben. Bei sehr einfachen Online-Küchenplanern endet die Planungshilfe mit diesem Schritt. Bei den meisten Onlineplanern haben Sie aber noch Gelegenheit, sich für eine Küchenfront zu entscheiden, eine Arbeitsplatte auszuwählen, die Farben von Korpussen und Sockeln zu bestimmen und Griffe nach Ihrem Geschmack hinzuzufügen.

4. Kostenlos, aber nur selten registrierungsfrei

Dass Ihre Daten im Netz gefragt sind, wissen Sie sicher. Deshalb wird es Sie auch nicht erstaunen, wenn Sie zum Abschluss Ihrer Planung um Ihre E-Mail-Adresse gebeten werden. Viele Küchenplaner sind so programmiert, dass Sie Ihr angelegtes Projekt erst nach einer Registrierung erneut aufrufen können. Verwerflich ist das nicht, schließlich hinterlassen Sie auch bei einer Küchenplanung im Küchenstudio vor Ort Ihre Daten. Und ohne diese kann Ihnen niemand ein Angebot unterbreiten. Doch gibt es für alle, die sich nicht gleich beim ersten Besuch registrieren wollen, Küchenplaner, die es ermöglichen, den Plan auszudrucken oder auf dem eigenen PC zu speichern.

Haben Sie die Planung abgeschlossen, besteht natürlich auch die Möglichkeit, einen Screenshot zu erstellen. Denn den letzten Schliff sollten Sie Ihrer Küchenplanung ohnehin in einem persönlichen Beratungsgespräch geben.

Küchenplaner downloaden

Entscheiden Sie sich für einen Küchenplaner, den Sie herunterladen und installieren müssen, gelten dieselben Vorsichtsmaßnahmen wie bei jedem Download unbekannter Herkunft. Achten Sie darauf, dass keine zusätzlichen Programme mit installiert werden. Küchenplaner zum Download haben den Vorteil, dass Sie Ihr Projekt auf dem eigenen PC speichern können.

Skepsis ist jedoch angesagt, wenn Ihnen der frei downloadbare Küchenplaner nicht nur die getroffene Auswahl, sondern auch den Preis anzeigt. Letzteres ist ein deutlicher Hinweis darauf, dass es sich nicht um einen unabhängigen Küchenplaner handeln kann, da die Preise der Unternehmen zu stark differieren. Es kann Ihnen aber auch niemand verwehren, den kostenlosen Küchenplaner eines Unternehmens zu nutzen und bei einem anderen zu kaufen, vorausgesetzt, die Modelle und Rastermaße weichen nicht zu stark voneinander ab.

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