Haus des Jahres 2019

Während sich viele Eigenheimbesitzer mit der Innenbeleuchtung ihrer Wohnräume noch eingehend auseinandersetzen, wird die Außenbeleuchtung oft recht stiefmütterlich behandelt. Dabei ist eine gute Beleuchtung von Eingangsbereich, Grundstück, Garten, Balkon und Terrasse nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig, sondern auch für die eigene Sicherheit.

Für mehr Sicherheit rund um Haus und Garten

Nicht nur um Haftungsklagen bei Unfällen entgegenzuwirken, sondern auch um Besuchern ein hohes Maß an Sicherheit und Bequemlichkeit zu gewährleisten, ist eine gute Außenbeleuchtung sehr zu empfehlen. Denn Ihr Besuch wird sich besonders willkommen heißen, wenn er auf dem Weg zur Haustür oder durch den Garten nicht im Dunkeln tappen muss. Deshalb sollten Sie auf eine möglichst helle Ausleuchtung der Wege achten – ob im Eingangsbereich oder auf dem Gartenweg. Darüber hinaus kann eine Außenbeleuchtung, zum Beispiel mit Bewegungsmelder, auch Einbrecher abschrecken.

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Bild: © kange_one / Fotolia

Für eine gemütliche Atmosphäre bis in die Abendstunden

Doch bei der Außenbeleuchtung geht es nicht nur um Sicherheit, sondern natürlich auch um eine gute Atmosphäre. Mit gezielt eingesetzten Gartenleuchten machen Sie aus Ihrem Garten ein leuchtendes Gesamtkunstwerk, das Sie bis in die späten Abendstunden erfreut. Und auch auf Balkon oder Terrasse plaudert es sich besonders gerne und lange, wenn die Beleuchtung stimmt. Während Leuchten für die Wege am besten hell sein sollten für einen guten Überblick, können Sie für Balkon und Terrasse zum Beispiel auf dimmbares Licht zurückgreifen, um eine behagliche Atmosphäre zu schaffen.

Außenleuchten-ABC

  • Außenlaternen werden je nach Modell zum Beispiel in den Boden gespießt oder an die Wand geschraubt.
  • Außenstehleuchten werden z. B. am Boden verschraubt oder einfach auf die Terrasse gestellt.
  • Außenstrahler strahlen gezielt bestimmte Bereiche an, z. B. die Fassade, eine Gartenstatue oder einen Gartenteich.
  • Außenwandleuchten werden an der Außenwand des Hauses befestigt, zum Beispiel auf Balkon oder Terrasse.
  • Bodeneinbauleuchten brauchen wenig Platz und eignen sich besonders gut zur Wegebeleuchtung oder als raffinierte Dekoration.
  • Kandelaber sind mehrflammige Mastleuchten und erhellen dadurch einen größeren Bereich, wie den Garten oder die Terrasse.
  • Mastleuchten sind besonders hoch und überstrahlen dadurch einen größeren Bereich, ideal auch bei hohen Büschen und Bäumen.
  • Pollerleuchten sind meistens hüfthoch und werden oft an Wegrändern eingesetzt.
  • Sockelleuchten sind niedriger als Pollerleuchten und werden z. B. wirkungsvoll auf Mauervorsprüngen oder Treppenabsätzen positioniert.
  • Wegeleuchten sorgen für Trittsicherheit auf Zufahren oder Gartenwegen.
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Bild: © Tomasz Zajda / Fotolia

Besondere Highlights

  • Außenleuchten mit Bewegungsmelder werden durch einen Sensor gesteuert, der die Leuchte nach Bedarf ein- oder ausschaltet.
  • Außenleuchten mit Steckdose sind besonders praktisch, um zum Beispiel Gartengeräte ohne lange Kabel anzuschließen.
  • Hausnummernleuchten bieten Besuchern oder Paketboten eine gute Orientierung bei Dunkelheit.
  • Unterwasserleuchten können wirkungsvoll in Gartenteichen zum Einsatz kommen.
  • Solarleuchten brauchen keinen Stromanschluss, denn sie laden sich tagsüber mit Sonnenenergie auf.

TIPP:LED-Licht lockt keine Insekten an!
LED-Lampen haben nicht nur den Vorteil, besonders stromsparend zu sein. Sie senden zudem kein ultraviolettes oder infrarotes Licht aus, sodass sie auch keine Insekten anlocken. Um ungestört am Abend auf der Terrasse zu sitzen, ist deshalb eine LED-Terrassenbeleuchtung besonders zu empfehlen.

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