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Fußböden machen einen großen Teil der Wohnlichkeit aus: Sie tragen wesentlich zur Gestaltung bei und verleihen den Räumlichkeiten ihren ganz eigenen Charme.

Von diesem aber ist nach einigen Jahren der intensiven Nutzung nicht mehr viel zu spüren. Abgenutztes Laminat, gesprungene Fliesen und verschlissene Teppiche sind die Folge der hohen Beanspruchung.Die Erneuerung der Beläge schafft schnell und einfach neue optische Reize.

Fliesen

Beschädigte Fliesen können einzeln ausgetauscht werden – zumindest dann, wenn noch genügend vom Ausgangsmaterial übrig ist. Dazu muss zunächst der Fugenzement entfernt werden. Hierzu eignet sich eine kleine Bohrmaschine mit Diamantfräskopf. Die alte Fliese lässt sich nun ganz einfach entnehmen und ersetzen. Auf der Rückseite aufgetragener Fliesenkleber verleiht der neuen Fliese schließlich dauerhaften Sitz. Soll gleich der komplette Boden erneuert werden, muss der alte Belag nicht zwangsläufig vollständig abgetragen werden. Eine Alternative ist das Überkleben der Fliesen. Diese müssen zunächst gründlich gereinigt und mit einem geeigneten Haftgrund versehen werden. Sobald der Fliesenkleber mithilfe eines Spachtels oder einer speziellen Glättkelle aufgezogen wurde, können die neuen Fliesen verlegt werden. Die Fugen werden abschließend mit einem flexiblen Fugenmörtel verschlossen.

Parkettboden

Kleinere Schäden im Parkett lassen sich durch das Abschleifen des Bodens ganz einfach beheben – zuvor sollten sie jedoch mit Reparaturholzleim ausgebessert werden. Erforderlich sind drei Schleifgänge mit unterschiedlich gekörntem Schleifpapier. Anschließend muss die Oberfläche des Parketts aufbereitet werden. Hierzu kann sowohl Öl als auch Wachs oder Lack verwendet werden. Welche Option die beste ist, hängt dabei von der jeweiligen Beanspruchung des Bodens und den persönlichen Anforderungen ab.

Laminatboden

Anders als beim Parkettboden bleibt bei einem abgenutzten Laminatboden oftmals nur der komplette Austausch. Bevor der neue Boden verlegt werden kann, muss der Untergrund sorgfältig vorbereitet werden. Hierzu zählt nicht nur der Ausgleich kleinerer Unebenheiten, sondern auch die Verlegung einer Trittschalldämmung. Soll das Laminat auf einem erneuerten Estrich verlegt werden, muss zudem an eine Dampfsperrfolie gedacht werden. Diese verhindert eine Reaktion mit der verbleibenden Restfeuchte.Besonders einfach fällt das Verlegen des Bodens mit Klick-Laminat.

Renovierungsboden

Mit dem Renovierungsboden wird die Erneuerung der Bodenbeläge zum Kinderspiel: Die aus Vinyl gefertigten Dielen sind so dünn, dass sie direkt auf den bereits vorhandenen Boden verlegt werden können. Dadurch entfallen zahlreiche Arbeitsschritte. Die Renovierungsböden sind in vielen verschiedenen Farben und Dekoren erhältlich und können auch in Feuchträumen problemlos eingesetzt werden. Wie auch beim Klick-Laminat ist eine schwimmende Verlegung auf dem sauberen Untergrund möglich.

Teppichboden

Ganzflächig verklebte Teppiche hinterlassen hartnäckige Spuren auf dem Estrich, die mit einem Spachtel oder einem Elektroschaber entfernt werden können. Dabei ist jedoch Vorsicht geboten: Durch eine grobe Vorgehensweise kann der Unterboden beschädigt werden. Der neue Teppich wird er zunächst großzügig zugeschnitten und lose ausgelegt. Bei der Verlegung mehrere Bahnen sollten Musterübergänge ebenso berücksichtigt werden wie die Laufrichtung. Im nächsten Schritt kann der Boden sorgfältig angepasst werden.

Steinboden

Natursteinböden lassen sich nur schwer erneuern. Daher empfiehlt es sich, die Arbeit einem Fachmann zu überlassen.

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