Aktuell Bau GmbH

Der Bebauungsplan ist ein verbindlicher Plan der Gemeinde, der über die Art und Ausmaße des freien Baulandes entscheidet. Er legt konkret fest, wie groß und hoch ein Haus sein darf, wo auf dem Grundstück und oft in welchem Baustil es gebaut werden kann. Dies soll ein einheitliches und gepflegtes Bild der Gemeinde wahren.

Bäume können Sie nicht ohne weiteres von Ihrem Bauland entfernen. Prüfen Sie am Besten in Absprache mit dem Bauamt, welche Bäume Sie unter welchen Bedingungen fällen oder ersetzen dürfen. Möglicherweise sind einige Bäume sogar auf Ihrem Bebauungsplan als Bestandsbäume eingetragen. Sie dürfen auf keinen Fall ohne weitere Genehmigung zur Säge greifen.

Die Baugrenze, die auf dem Bebauungsplan festgelegt ist, zeigt eine Linie, die auf dem Grundstück nicht überbaut werden darf. Meist ist diese Linie nicht gleich der Grundstücksgrenze. Das bedeutet, dass das Bauamt der Gemeinde auch auf dem eigenen Bauland über die Maße des Baus entscheiden kann. Die Baumassenzahl ist eine ebenfalls wichtige Größe aus dem B-Plan der Gemeinde. Denn sie legt fest, wieviel Kubikmeter Baumasse pro Quadratmeter verbaut werden dürfen.

Zum Beispiel:

gegeben:

500 m² Grundstücksfläche

0,6 Baumassenzahl aus dem Bebauungsplan

Rechnung:

500 x 0,6 = 300

ergibt:

In diesem Fall sind 300 Kubikmeter Baumasse pro Quadratmeter Grundstücksfläche zulässig.

Mehr zum Bebauungsplan lesen Sie hier.

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