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Wer einen Hausbau durchführt, muss sich auch damit beschäftigen, welches Dach er für das Gebäude wählt. Dieses ist ein wichtiger Schutzschild, ein optischer Blickfang und ein zentraler Faktor bei der Energieeffizienz eines Hauses.

Die Auswahl an verschiedenen Formen und Materialien ist groß, allerdings müssen Bauherren in der Regel diverse Vorschriften zu beachten. Das betrifft sowohl die Form als auch die Energieeffizienz von Dächern. Grundsätzlich ist nicht alles, was gefällt, erlaubt.

Welche Arten von Dächern gibt es?

Zunächst stellen sich viele Bauherren die Frage, welche Arten von Dächern es überhaupt gibt.
Zu den gängigen Formen von Dächern gehören die folgenden:

Flachdach
Walmdach
Pultdach
Satteldach
Krüppelwalmdach
Mansarddach
Zeltdach

Während Satteldächer in Deutschland wohl die klassische Dachform schlechthin darstellen, trifft man beispielsweise deutlich seltener auf mediterrane Zeltdächer. Dabei hat jede der verschiedenen Dachformen ihre eigenen Vorteile. Ein Flachdach eignet sich gut für eine Begrünung oder Dachterrasse, während auf einem Pultdach besonders leicht eine Solaranlage installiert werden kann. Oft sind Bauherren allerdings bei der Wahl durch örtliche Vorschriften eingeschränkt. So soll eine Siedlung in vielen Fällen ein möglichst einheitliches Bild nach außen ergeben, sodass nur bestimmte Varianten von Gebäuden erlaubt sind.

Wenn der Bebauungsplan allerdings verschiedene Dachformen zulässt, sind Bauherren frei in ihrer Entscheidung.
Bei Altmann Bedachungen lässt sich eine interessante Übersicht über Dacharten finden.

Welche Vorschriften gelten in Bezug auf Energieeffizienz?

Eine möglichst hohe Energieeffizienz wird immer wichtiger beim Hausbau. Dabei müssen Bauherren vor allem die Energieeinsparverordnung beachten. Dies soll gewährleisten, dass möglichst wenig Wärmeenergie verloren geht. Für Hausbesitzer selbst hat eine effektive Wärmedämmung den Vorteil, dass sie weniger Geld für die Heizung zahlen müssen.

Nach der Energieeinsparverordnung müssen Bauherren vor allem beachten:

Der Mindestwärmeschutz ist ein zentraler Aspekt. Dieser ist aktuell auf 0,24 W/(m² K) bei Steildächern und auf 0,20 W/(m² K) für Flachdächer festgesetzt.
Befinden sich unter Geschossdecken beheizbare Räume, müssen diese ebenfalls gedämmt werden.
Auch Dachböden sind mit einer Dämmung auszustatten.

Eingeschränkt werden diese Forderungen allerdings dadurch, dass sich ihre Verwirklichung in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen bewegen muss. Angst, dass sie durch die Dachdämmung in eine finanzielle Krise geraten, sollten Bauherren also nicht haben.

Eine gute Planung macht sich bezahlt

Wie überhaupt bei Neu- oder Umbauten gilt auch in Bezug auf das Dach: Wer früh und sorgfältig plant, muss weniger mit unangenehmen Überraschungen rechnen. Dazu gehört auch, sich eingehend nach den örtlichen Vorschriften zu erkundigen.

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