Haus des Jahres 2018

Eines der am häufigsten angestrebten Ziele der meisten Menschen ist ein eigenes Haus. Das Eigenheim verspricht Freiheit, Unabhängigkeit und vor allem finanzielle Sicherheit im Alter. Immer wieder gibt es jedoch Unklarheiten bzw. Fragen bezüglich kostengünstiger Do-it-yourself- Möglichkeiten, um das Budget zu entlasten.

Die nützlichsten Ideen zur Umsetzung von DIY-Vorhaben im Garten und Wellness-Bereich haben wir an dieser Stelle zusammengetragen.

Der Pavillon zur Gartengestaltung

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Foto: fotolia.com – imfotograf

Ein Pavillon gehört ohne Frage zu den beliebtesten Komponenten des eigenen Gartens. Im Sommer schützt er ebenso gegen Hitze wie gegen kleine Regenschauer. Fertige Modelle sind in vielfältiger Auswahl erhältlich, jedoch geht es für handwerklich geschickte Bastler unter Umständen auch kostengünstiger.

 

Was dazu benötigt wird, sind ein paar Utensilien: Holzplanken, ggf. eine Plane, Schrauben, Nägel und das passende Werkzeug. Akkuschrauber, Bohrmaschine, Fuchsschwanz, Lötkolben, Stichsäge, Tacker und ein paar Zwingen sind wesentliche Helfer, die den Bau eines Pavillons erst möglich machen.

Je nach den eigenen Ansprüchen, die an den Pavillon gestellt werden, kann ein solch beschauliches Plätzchen auf dem eigenen Grundstück innerhalb eines Tages zusammengebaut sein. Da allerdings bei einigen Arbeitsschritten mehr als zwei Hände benötigt werden, bietet es sich an, ein solches Projekt mindestens zu zweit anzugehen.

Unabhängig vom praktischen Nutzen zweier zusätzlicher Arme, geht die Arbeit in netter und tatkräftiger Gesellschaft doch auch erheblich schneller von der Hand. Der Ablauf kann jedoch überaus unterschiedlich ausfallen, da alles vom gewünschten Modell abhängt.

Während manchen beispielsweise ein einfacher Pavillon mit Stoffplane auf einem einfachen Gestell ausreicht, wünschen sich andere eher eine aufwändigere Variante mit einem Spitzdach aus Holz, welche natürlich entsprechend mehr Arbeit in Anspruch nimmt.

In jedem Fall allerdings kann ein Pavillon durchaus selbst zusammengebaut werden, was diesen lauschigen und bequemen Rückzugsort zu einem echten Unikat macht und ein Stück weit Rustikalität ausstrahlt.

Die eigene Sauna einrichten

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Foto: fotolia.com – Maurice Tricatelle

Ein besonders beliebter Rückzugsort zur Entspannung ist die Sauna. Viele Menschen schwören auf den Entspannungseffekt und den gesundheitlichen Nutzen regelmäßiger Saunabesuche.

Fälschlicherweise jedoch wird eine Sauna zuweilen noch immer als eine Art unerreichbarer Luxus angesehen. Durch die Möglichkeiten, die DIY-Produkte bieten, ist dies allerdings ein längst überholter Irrtum. Jeder, der über adäquates Werkzeug und ein wenig Enthusiasmus verfügt, kann sich selbst eine Sauna für den eigenen Garten bzw. das eigene Grundstück zimmern.

Auch der Markt hat auf diese Möglichkeit längst reagiert und bietet eine breite Angebotspalette, was unterschiedliche Komponenten zum Selberbauen anbetrifft. So kann mit vergleichsweise geringem Aufwand und überschaubaren finanziellen Investitionen in Eigenleistung der Traum von der eigenen Sauna in kurzer Zeit erfüllt werden.

Aus Sicherheitsgründen sollten besonders wichtige Komponenten – wie z.B. der Saunagrill – nicht unbedingt selbst zusammengeschustert werden. Hier bietet es sich an, auf eine fertige Lösung zurückzugreifen, um bestmögliche Bedingungen zu erschaffen.

Auch hier sollte dennoch nicht außer Acht gelassen werden, dass auch in diesem Fall eine weitere Person zur Unterstützung anzuraten ist, da in der einen oder anderen Situation während des Baus andernfalls nicht genügend Hände zur Verfügung stehen würden, um gleichzeitig zu halten, zu schrauben,zu bohren und zu messen.

Darüber hinaus gibt es noch einige weitere Dinge zu beachten. So sollte der Standort sorgfältig ausgesucht werden. Ein direkter Zugang zu einer Dusche ist beispielsweise vorteilhaft, wenn auch im Garten nicht ganz einfach zu realisieren. Ein anderer wichtiger Punkt, wenn nicht gar der wichtigste überhaupt, ist die richtige Durchlüftung.

Damit ein angemessener Luftaustausch stets gewährleistet werden kann, ist es unabdingbar, dass die Zuluftöffnung in einen gut belüfteten Raum führt, während die Öffnung für die Abluft idealerweise im Freien liegt.

Ein Springbrunnen als romantischer Hingucker

Ein Springbrunnen ist ein schönes Dekorationsobjekt, das auf den ersten Blick an opulente Schlossgärten und Parkanlagen erinnert. Der Hauch der Dekadenz, der ein solches Objekt lange Zeit umwehte, hat sich mittlerweile längst verzogen.

Galt ein großer Springbrunnen im Garten vormals als eine Art Statussymbol, mit dem man seinen Reichtum zur Schau zu stellen versuchte, können die Fontänen und Wasserspiele heutzutage mit etwas handwerklichem Geschick selbst errichtet werden.

Voraussetzung hierfür ist nur ein wenig handwerkliches Geschick und die passenden Utensilien. Letztere sind mancherorts sogar als fertiges Paket im Handel erhältlich. Alternativ kann der motivierte Hobbybastler natürlich aber auch einen Springbrunnen komplett frei aus eigenen Gegenständen zusammenbasteln.

Das Plätschern von Wasser hat auf uns einen überaus beruhigenden Effekt. Es ist wohl etwas sehr Ursprüngliches, was die meisten Menschen mit diesem Geräusch assoziieren, das für Gefühl der völligen Entspannung sorgt.

Einer der wichtigsten Tipps ist, dass der Maurerkübel bzw. das Behältnis, welches für den Brunnen in die Erde gelassen werden muss, nicht ebenerdig eingegraben wird, sondern ein paar Zentimeter über der Grasnarbe übersteht, damit durch eventuelles Regenwasser keine Erde oder Dünger in das Wasserspiel hineingespült werden kann.

Bevor die Teichpumpe und das restliche Bauwerk mit dekorativen Steinen abgedeckt werden, sollte zudem ein Funktionstest durchgeführt werden, in dem darauf geachtet wird, dass kein Wasser über den Rand spritzt, da der Springbrunnen andernfalls schnell auf dem Trockenen sitzt.

Hochbeete – dekorativ und rückenschonend

Ein weiteres Element, welches sich in zahlreichen Gärten großer Beliebtheit erfreut, ist das Hochbeet. Doch was genau ist das Besondere daran? Mit einem Hochbeet lässt sich auf hervorragende Weise das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Zum einen nämlich markiert ein solches Beet in jedem Garten einen echten Hingucker. Wer bereits in einem Garten zu Besuch war, in dem ein solches Element der Außenbereichsgestaltung aufgebaut worden war, wird noch sehr genau wissen, dass es das Hochbeet war, welches in besonderem Maße ins Auge gestochen ist.

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Foto: fotolia.com – pixeldeus

Doch ein solches Hochbeet ist keineswegs nur schön anzuschauen.In diesem Kontext bedeutet dies, dass ein Hochbeet zusätzlich einen überaus praktischen Nutzen bietet, da es eine Arbeitshöhe erlaubt, für die sich der eigene Rücken fraglos bedanken wird. Jeder, der schon über einen gewissen Zeitraum in einem gebückten oder knienden Zustand arbeiten musste, kann ein Lied davon singen, wie beschwerlich und mühselig eine solche Arbeitsweise sein kann.

Insbesondere die etwas Betagteren unter uns werden die vorteilhafte Arbeitshöhe eines Hochbeetes zu schätzen wissen. Darüber hinaus kann mit einer solchen Variante Schädlingen effektiver zu Leibe gerückt werden. Gefräßige Schnecken können schnell entdeckt und abgesammelt werden und lästige Wühlmäuse können an ihrem „Zerstörungstrieb“ gehindert werden, wenn ein verzinkter Hasendraht mit enger Maschenweite ausgelegt wird.

Nichtsdestotrotz muss ein auch Hochbeet entsprechend gepflegt werden. Durch die häufig etwas höhere Wärmentwicklung, muss das Bett zum Beispiel in der Regel öfter gegossen werden.

Für die DIY-Konstruktion von Hochbeeten bietet sich vor allen Dingen sogenannter COR-TEN Stahl an. Dieses Material ist korrosionsgeschützt und weist eine feine, rötliche Edelrost-Schicht auf, die eine schöne Optik ausstrahlt.

COR-TEN Stahl kann in Blechform erworben werden und eignet sich für den Einsatz bei jeder Witterung. Aufgrund des Kupferanteils im Metall können zahlreiche Schädlinge – z.B. Schnecken – diese Barriere nicht überqueren.

FAZITDen eigenen Garten mit überaus nützlichen, wie auch äußerst dekorativen Elementen zu bestücken, setzt längst nicht mehr ein großes Budget voraus. Mit ein wenig Initiative und etwas Kreativität, gepaart mit Fleiß und Ehrgeiz, kann das eigene Grundstück mit vergleichsweise bescheidenen finanziellen Mitteln in eine echte Wohlfühloase verwandelt werden.

Der Markt bietet dafür heutzutage ein überaus facettenreiches Spektrum an einzelnen Komponenten, welche genau für den Do-it-yourself-Gedanken konzipiert worden sind. Einsteiger auf diesem Gebiet entscheiden sich vielleicht zunächst einmal für einen Bausatz, während echte Profis sich ausschließlich mit den grundlegenden Komponenten ausstatten und alles selbst zusammenbasteln.

Wer also seiner Phantasie in der Gestaltung des Gartens mit optischen Highlights und praktischen Entspannungs-Elementen wie Sauna, Pavillon und dergleichen, freien Lauf lassen möchte, für den sind auf dem Heimwerkermarkt in Sachen Einfallsreichtum Tür und Tor geöffnet.

Aktuell Bau GmbH

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