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Hauseigentümer und auch Mieter kennen das Problem: Energie ist teuer und man hat das Gefühl, dass der Verbrauch sich doch senken lassen müsste. Es gibt viele Möglichkeiten, die von den wenigsten genutzt werden, um Strom und Heizkosten zu sparen. Im Folgenden wird ein Überblick zu den effektivsten Maßnahmen gegeben.

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Energieeffizienzklassen geben Aufschluss darüber, wie energiesparend ein Haus ausgerüstet ist.

Vernetzung des Hauses – Licht und Wärme „smart“ machen

Ein großer Aspekt in der heutigen Zeit, wenn es um das Sparen von Energie und Kosten geht, ist das Vernetzen von Lampen und Heizungen mittels Kontrollstation. Das sogenannte „Smart Home“ bietet seinen Anwendern viele Vorteile im täglichen Leben. So sind beispielsweise alle Lampen von nur einem Raum aus steuerbar.

Unten im Wohnzimmer brennt noch das Licht? Kein Problem. Die Bedienung erfolgt mithilfe via App per Smartphone oder Fernbedienung. Je nach Kostenpunkt der Anschaffung der genannten Bedienelemente, sind die Möglichkeiten vielfältig und leicht anwendbar. Gerade bei großflächigem Wohnraum – über mehrere Etagen – ist diese Methode praktisch. Das ständige Wechseln von Räumen, um Licht oder Heizung manuell zu regulieren kann auf Dauer lästig werden.

Einbrecher kann diese Art der Vernetzung ebenfalls fernhalten. So lassen sich bestimmte Intervalle, zufällig oder genauestens geplant einstellen, in denen automatisch das Licht oder das Radio ein- und ausgeschaltet wird. So wird ein belebtes Haus simuliert und potentielle Langfinger werden abgeschreckt.

Wärmedämmung nicht unterschätzen

Ein vernünftiges und nach neuesten Standards gedämmtes Haus trägt viel zum Einsparen von Energiekosten bei. Nicht nur, dass dadurch der Geldbeutel auf lange Sicht geschont wird. Nein, diese natürliche Methode das Haus warm und behaglich zu halten, sorgt zusätzlich für ein gutes Raumklima in den eigenen vier Wänden. So geht keine Wärme verloren und es wird keine Energie verschwendet. Die Heizkosten, die dadurch weniger aufgebracht werden müssen, helfen zusätzlich beim Sparen. Wenn die Heizung weniger Betriebsstunden ansammelt, müssen auch seltener Verschleißteile ersetzt werden. Das spart langfristig Geld, Zeit und Nerven – wenn das nicht optimal ist?

Die Dämmung, um Wärme in den Räumen zu speichern und effektiv nutzen zu können, erfolgt über mehrere Wege. Zum einen durch die Außendämmung. Hierbei werden die Wände außerhalb mit einem speziellen Dämmstoff gedämmt. Das ist die effektivste Methode, um dem größten Wärmeverlust entgegenzuwirken. Schließlich gehen hierüber bis zu 25 Prozent der gesamten Energie ungenutzt verloren. Spezialisierte Anbieter auf dem Gebiet der Hausdämmung unterstützen Haushalte bei der energieeffizienten Aufrüstung des Wohnraums. Zu jeder Jahreszeit, ein gutes Raumklima mit überschaubaren Energiekosten – das ist das Ziel.

Volles Potenzial aus „Stromfressern“ herausholen

Elektronische Geräte lassen sich in einem normalen Haushalt jede Menge finden. Manche aus der neuen, andere noch aus der älteren Generation der Haushaltsgeräte. Hier gilt es, das Augenmerk darauf zu legen, die alten „Stromfresser“ zu ersetzen oder wenigstens effizienter zu nutzen, um so Kosten einsparen zu können.

  • Geräte immer komplett auslasten

Wasch- und Geschirrspülmaschine sollten immer nur voll in Betrieb genommen werden. Schubladen und Fächer von Gefrierschränken, aufgrund der Eisbildung, immer ordentlich auffüllen. So wird der Bildung von Eis und einem höheren Kostenverbrauch entgegen gewirkt. Kommt es doch einmal zur Eisbildung, sollte der Gefrierschrank abgetaut werden.

  • Reinigung und Pflege der Geräte

Haushaltsgeräte in regelmäßigen Abständen reinigen, beispielsweise das Flusensieb des Trockners entleeren, sowie Gefrier- und Kühlschränke enteisen. Das wirkt sich nicht nur auf die Leistung der Geräte aus, sondern spart auch die Kosten für den Strom.

  • Mit niedrigen Temperaturen sparen

Beim Waschprogramm mit 60 Grad wird doppelt so viel Energie aufgebracht, wie bei 30 Grad mit der gleichen Maschine. Ab und zu die Temperatur niedriger einstellen, schadet also nicht.

Die richtigen Geräte kaufen

Bei Haushaltsgeräten kann schon beim Kauf entsprechend auf Einsparmöglichkeiten geachtet werden. TV-Geräte und Kaffeemaschinen lassen sich beispielsweise programmieren, wonach sie sich nach einer bestimmten Dauer oder zu einer bestimmten Uhrzeit selbstständig ausschalten. Aber auch Geräte mit „Eco-Modus“ können für einen niedrigeren Stromverbrauch und Energieaufwand verantwortlich sein. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass das „Eco“ nicht falsch verstanden wird, indem man das Gerät häufiger nutzt als sonst. Das Problem ist hierbei, dass Verbraucher sich aufgrund der energiesparenden Funktion in Sicherheit wiegen und ihre Gewohnheiten, wie das Abschalten des Fernsehers, ändern. Haushaltsgeräte, die ins „Smart Home“ integrierbar sind, wie ein Kühlschrank mit Display, der eigenständig meldet, wenn es an der Zeit ist einzukaufen, sind hochpreisig in der Anschaffung, dennoch modern und effizient im Verbrauch.

Regelmäßig Strom- und Gasanbieter vergleichen

Onlinevergleichsportale bieten auf dem weitläufigen Markt der Energielieferanten eine gute Übersicht. So können bestehende Tarife mit neuen Tarifen unkompliziert verglichen werden. Das spart Zeit und lässt sich, durch gewisse Einstellungsmöglichkeiten, bequem an die Bedürfnisse eines Haushalts anpassen. Damit der Vergleich noch einfacher wird, ist eine monatliche Überprüfung der einzelnen Posten von großer Wichtigkeit. So können, trotz des hohen Strompreises, günstige und gut abgestimmte Tarife gefunden werden. Die Strom- und Gaswerte einfach zum Ende eines jeden Monats übersichtlich gegliedert notieren und so den aktuellen Verbrauch genau im Auge behalten. So können noch schneller Stromfresser im Haushalt ausfindig gemacht werden.

 

 

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