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Mehr Schutz und Komfort: Vordächer im privaten und öffentlichen Bereich

Ob Privathaus oder Geschäftsgebäude – ein schickes Vordach über der Eingangstür verleiht einem Gebäude nicht nur einen besonders einladenden Charakter, sondern bietet auch Schutz vor unangenehmen Witterungsbedingungen wie Regen und Schnee. Denn wer steht schon gerne im Regen, während er in der Tasche nach seinem Haustürschlüssel sucht oder nach dem Klingeln auf das Öffnen der Tür? Als Besucher fühlt man sich durch den geschützten Eingangsbereich unterm Vordach herzlich willkommen. Als Eigentümer schätzt man, dass nur wenig Dreck in die Wohnung getragen wird, sich kein Glatteis direkt vor der Haustür bildet und dadurch Unfälle vermieden werden.

Doch das Angebot auf dem Markt ist groß, Vordächer gibt es in unterschiedlichen Formen und Materialien. Also worauf muss man beim Kauf eines Vordachs besonders achten? Wonach wählt man Form, Farbe und Material? Wie kann man ein Vordach stabil befestigen? Und welche Extras für ein Vordach sind wirklich sinnvoll? In diesem Artikel präsentieren wir Ihnen alle wichtigen Infos rund um Vordächer im privaten und öffentlichen Bereich.

Ganz nach Geschmack: Form, Farbe und Material

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Foto: Fotolia / Matthias-Buehner

Bei der Auswahl eines Vordachs sollten in erster Linie der eigene Geschmack und der eigene Geldbeutel entscheiden, aber auch die Architektur des gesamten Gebäudes spielt eine Rolle: Passt zum Haus besser ein modernes Pultvordach oder ein elegantes Bogenvordach? Reicht das Budget für eine glänzende Edelstahlkonstruktion mit Glasdach oder entscheidet man sich lieber für eine Aluminiumkonstruktion mit transparentem Kunststoffdach oder gar für ein geschlossenes Holzdach?

Zu bedenken ist, dass ein transparentes Dach heller ist als ein Holzdach, was von den meisten Bauherren heute vorgezogen wird. Dabei sollten Sie aber darauf achten, dass das transparente Vordach wegen der besseren Bruchfestigkeit eine hochwertige Abdeckung aus Verbundsicherheitsglas oder schlagzähem Kunststoff hat, wobei ein Glasdach eher zu empfehlen ist. Denn Glas überzeugt durch seine hochwertige Optik und eine lange Lebensdauer. Außerdem gilt Glas als besonders widerstandsfähig gegen Witterungsbedingungen und UV-Strahlen und sieht auch nach Jahren immer noch schön aus.

Bei der Auswahl der Farbe Ihres Vordachs orientieren sie sich letztendlich am besten an der Fassade und an den Fensterrahmen, damit sich Ihr Vordach harmonisch ins Gesamtbild Ihres Hauses einfügt. Die Größe des Vordachs richtet sich einfach nach der Breite des Eingangsbereichs und nach dem zur Verfügung stehenden Platz für das Vordach.

Besonders wichtig: Eine stabile Befestigung fürs Vordach

Vordächer aus Glas liegen voll im Trend. Dabei ist es bei einem Glas-Vordach besonders wichtig, auf eine stabile Befestigung zu achten. Äußerst robust sind Vordach-Glashalter aus Edelstahl, aber auch Aluminium ist gut für die Befestigung eines Vordachs geeignet. Solche Befestigungen gibt es in unterschiedlichen Varianten.

Zur Befestigung für Vordächer kommen zumeist runde oder eckige Vordachhalter zum Einsatz. Die Vordachhalter sind aus Edelstahl, mit denen das Glas punktgenau befestigt wird. Dazu wird ein Stange-Wand-Halter an der Fassade befestigt und daran runde oder eckige Zugstäbe, die dann wiederum am Glas-Stange-Halter festgemacht werden. Dabei wird das Glasdach von einem Rohträger von unten gestützt. Die Zugstäbe und Rohrträger gibt es dabei in unterschiedlichen Ausführungen für verschiedene Dachausladungen und Vorlieben.

Neben den eben beschriebenen Vordachhalterungen gibt es auch Wandklemmleisten aus Aluminium, um das Vordach stilvoll über der Tür zu befestigen. Diese Befestigungsart wirkt besonders leicht und modern und benötigt darüber hinaus nur wenig Montagefläche, sollte aber nur als Komplettsystem mit passendem Glasdach erworben werden, um eine ausreichende Stabilität zu gewährleisten.

Das gewisse Etwas: Praktische Extras für Vordächer

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Foto: Fotolia / kange_one

Vordächer gibt es mit verschiedenen Extras, die den Komfort noch einmal erhöhen. Zum Beispiel gibt es Vordächer mit integrierten Leuchtdioden (LED), die für eine praktische und energiesparende Beleuchtung des Eingangsbereichs sorgen.  Um eine LED-Lichtleiste selbst ins Vordach zu integrieren, bieten sich zum Beispiel Wandklemmprofile an.

 

Praktisch sind auch Seitenblenden für ein Vordach. Denn bei Wind und Regen, die von der Seite kommen, reicht ein Dach über dem Kopf kaum aus. Je nach Ausrichtung des Eingangsbereichs können Sie sich deshalb für zusätzliche Seitenteile entscheiden, die die Witterung auch seitlich abhalten. Dabei sind für die meisten Vordächer optisch passende Seitenteile auf dem Markt, um entweder nur die Wetterseite oder gleich beide Seiten damit auszustatten.

Empfehlenswert ist auch eine Regenrinne am Vordach, damit Regen und Tauwasser vom Schnee seitlich abfließen können. Es gibt sie für verschiedene Glasstärken und sie werden in der Regel einfach auf die Glasabdeckung geschoben.

Extratipp: Örtliche Baubestimmungen beachten

Wer ein Vordach ein seinem Haus montieren will, kann das normalerweise ohne Genehmigung machen, solange das Haus nicht unter Denkmalschutz steht. In manchen Kommunen und Stadtvierteln ist allerdings zum Beispiel die maximale Größe des Vordachs festgelegt. Deshalb sollte man auf jeden Fall vorher nachfragen, welche Bestimmungen für Vordächer gelten, bevor man sich für ein Vordach für sein Privathaus oder Geschäftsgebäude entscheidet.

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