Haus des Jahres 2019

Wer eine eigene Garage plant, kommt um die Auswahl eines Garagentors nicht herum. Denn das Garagentor sichert das Fahrzeug vor Diebstahl, Vandalismus, Wind und Wetter. Doch nicht nur der Sicherheitsaspekt entscheidet über die Wahl des richtigen Garagentors, sondern auch die bequeme Bedienung und das vorhandene Budget. Inzwischen ist das Angebot an Garagentoren auf dem Markt riesig, wobei sich die Garagentore in erster Linie durch ihren Mechanismus zum Öffnen und Schließen und ihr Material unterscheiden. Gängige Varianten sind Rolltore, Schiebetore, Schwingtore, Flügeltore und Sektionaltore, übliche Materialien sind Metall und Holz. Doch wo liegen die Vor- und Nachteile?

Garage mit Flügeltor

Eine klassische Variante für Garagentore ist das Flügeltor. Dabei besteht das Tor aus einem oder zwei Torflügeln, meistens aus Holz, und lässt sich nach außen öffnen. Inzwischen gibt es auch Flügeltore mit elektrischem Antrieb.

Vorteile

  • kann vom Schreiner individuell angefertigt werden
  • auch mit elektrischem Antrieb erhältlich

Nachteile

  • durch Öffnung nach außen wird draußen freier Platz benötigt
  • nicht für den Einsatz bei Gefälle geeignet

Garage mit Schwingtor

Das Schwingtor ist die bekannteste Garagentorvariante in Deutschland, wobei die Unterkante des Tores beim Öffnen nach vorne schwingt und sich die Oberkante unter das Dach schiebt. Schwingtore sind besonders preiswert und ebenfalls mit automatischem Antrieb zu haben.

Vorteile

  • preisgünstig
  • auch mit elektrischem Antrieb erhältlich

Nachteile

  • durch Öffnung nach außen Gefahr für Verletzungen von Umstehenden

Garage mit Sektionaltor

Sektionaltore für Garagen gibt es in zwei Varianten: an der Garagenseite und an der Garagendecke. Dabei setzt sich ein Sektionaltor aus verschiedenen rechteckigen Elementen zusammen, die mit einem Gelenkmechanismus miteinander verbunden sind. Dadurch schwingt das Tor nicht auf, sondern die Elemente werden an die seitliche Garagenwand bzw. nach oben unter die Garagendecke geklappt. Sektionaltore gibt es aus Holz, Aluminium und anderen Metallen.

Vorteile

  • platzsparender Öffnungsmechanismus
  • je nach Variante Öffnung nach oben oder zur Seite

Nachteile

  • durch die mehrteilige Konstruktion empfindlicher als z. B. ein Schwingtor
  • bei seitlichem Mechanismus kann an der Garagenwand nichts abgestellt werden
  • nur mit elektrischem Antrieb erhältlich

Garage mit Rolltor

Ein Rolltor funktioniert ähnlich wie ein Rollladen. Um das Rolltor beim Öffnen aufzunehmen, ist ein besonders großer Rollladenkasten nötig.

Vorteile

  • platzsparender Öffnungsmechanismus
  • gesamte Fläche der Garage kann genutzt werden
  • auch mit elektrischem Antrieb erhältlich

Nachteile

  • Rollladenkasten sehr groß, deshalb nicht für Privatgaragen geeignet
  • erzeugt viel Lärm beim Öffnen und Schließen
  • hohe Verschleißgefahr
  • manuell sehr schwer zu öffnen

Garage mit Schiebetor

Bei einem Schiebetor bewegt sich das Tor waagerecht auf Rollen in einer Führungsschiene, sodass solch ein Tor sehr leicht zu öffnen ist. Schiebetore bestehen in der Regel aus Holz, manchmal auch aus Metall.

Vorteile

  • leicht zu öffnen, auch für Kinder oder ältere Personen
  • mit elektrischem oder manuellem Antrieb erhältlich
  • Innenraum der Garage kann voll genutzt werden
  • Nahezu alle Maße realisierbar

Nachteile

  • seitlich der Garage ist Platz zum Öffnen des Tors nötig

Garagentore aus Holz

Garagentore aus Holz wirken sehr natürlich und können mit Lack oder Lasur an die Garage oder das Wohnhaus optisch angepasst werden. Zudem sind bei Holztoren auch individuelle Lösungen, z. B. bei schwierigen baulichen Voraussetzungen oder bei Torbreiten außerhalb der Norm, problemlos möglich. Um Witterungsbeständigkeit zu erreichen und zu erhalten, muss das Material mit Lack oder Lasur behandelt werden. Holz-Schiebetore lassen sich mit etwas handwerklichem Geschick sogar selberbauen. Zudem gibt es auch fertige Bausätze zu kaufen. Die Preise für Holztore hängen von vielen Faktoren ab (Größe, Holzart etc.). Ohne Extras, wie elektrischer Antrieb, sind einfache zweiflügelige Holztore ab ca. 650 € und Holz-Schwingtore oder Holz-Sektionaltore ab ca. 1.250 € erhältlich.

Garagentore aus Metall

Garagentore aus Metall sind besonders stabil und entsprechend sicher. Zudem sind sie pflegeleicht und unempfindlich gegenüber Witterungseinflüssen. Einfache Metall-Schwingtore im Standardmaß zum manuellen Öffnen sind ab ca. 550 € erhältlich, mit elektrischem Antrieb ab ca. 1.000 €. Einfache Metall-Sektionaltore zum manuellen Öffnen im Standardmaß sind ab ca. 800 € zu haben, mit elektrischem Antrieb ab ca. 1.100 €.

FAZIT !

Allgemein kann keine Aussage dazu gemacht werden, welches Garagentor das Beste ist, denn es kommt ganz auf den Einzelfall an.Wichtig ist, dass Sie zunächst die baulichen Voraussetzungen Ihrer Garage betrachten: Wie viel Platz haben Sie seitlich oder vor der Garage? Brauchen Sie eine platzsparende Lösung? Soll der Innenraum voll ausgenutzt werden? Muss sich das Tor auch von Kindern öffnen lassen können? Gibt es ein Gefälle vor der Garage? Darüber hinaus sollten Sie sich aber auch Fragen zum Komfort, zum persönlichen Geschmack etc. stellen: Möchten Sie das Tor gerne elektrisch und/oder manuell öffnen und schließen können? Welches Material bevorzugen Sie? Wie viel Budget steht Ihnen zur Verfügung? Alle Antworten zusammengenommen, führen Sie schnell zum passenden Garagentor-Modell.

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