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Markisen als Sonnen-, Wind- und Sichtschutz sind sehr praktisch. Schließlich lassen Sie sich ganz nach Bedarf aufstellen, ausfahren oder ausklappen. Trotzdem sind Markisen Wind und Wetter ausgesetzt, was deutliche Spuren auf dem Material hinterlassen kann. Bei Ihrem Frühjahrsputz sollten Sie sich deshalb auch um Ihre Markise kümmern. Mit einigen Tipps und Tricks erstrahlt Ihre Markise im Nu wieder in neuem Glanz.

Schon beim Kauf von Markisen auf das Material achten

Der Schutz vor Schmutz bei einer Markise beginnt bereits mit dem Kauf. Denn es gibt Markisen aus verschiedenen Materialien, die alle unterschiedlich schmutzabweisend sind. Dabei nehmen Gewebe aus Synthetikfasern deutlich weniger Schmutz auf als konventionelle Stoffe.

Eine Nano-Beschichtung der Markise schützt am effektivsten vor Schmutz. Dafür werden mikroskopisch feine Härchen auf das Markisengewebe aufgebracht, damit das Regenwasser gar nicht erst mit der Markisenoberfläche in Berührung kommt, sondern direkt abperlt. Diese Wirkung der Nano-Beschichtung wird allgemein auch als Lotuseffek bezeichnet.

Manche Markisen sind zudem mit einer integrierten Bürste ausgestattet, die jedes Mal beim Einfahren die losen Schmutzpartikel entfernt, sodass sie sich gar nicht erst festsetzen können.

In 5 Schritten zur sauberen Markise

Hat Ihre Markise die erste Saison hinter sich, sollten Sie sie vor der ersten Verwendung in der neuen Saison einer Reinigung unterziehen.

  1. Als Erstes sollten Sie losen Schmutz mit einem sauberen Besen oder Handfeger vorsichtig von der Markise fegen.
  2. Anschließend lösen Sie gröbere, festsitzende Schmutzpartikel mit klarem Wasser aus dem Gartenschlauch an und spülen Sie ab.
  3. Kleinere Flecken können Sie danach mit einem Radierer vorsichtig entfernen, wobei Sie auf starken Druck verzichten sollten, um das Material nicht zu beschädigen.
  4. Größere Verschmutzungen können Sie mit einer 5–10%igen Lösung aus Feinwaschmittel und lauwarmem Wasser angehen, die Sie 15 bis 20 Minuten einwirken lassen und dann mit klarem Wasser abspülen. Zum Auftragen der Reinigungslösung einen weichen Schwamm verwenden.
  5. Die Markise nach dem Reinigen gut trocknen lassen, bevor Sie sie wieder einfahren.

Das sollten Sie vermeiden

Mit der richtigen Pflege bleiben Markisen über viele Jahre schön. Dabei ist darauf zu achten, dass Sie bei Reinigung, Pflege und Betrieb immer umsichtig vorgehen:

  • Hochdruckreiniger, harte Schwämme und starre Bürsten können die Nähte und das Gewebe der Markise beschädigen und sollten nicht zur Markisenreinigung verwendet werden.
  • Herkömmliche Markisen sollten nie feucht eingefahren werden, um unansehnliche Wasser- und Stockflecken zu vermeiden. Markisen mit Nano-Beschichtung sollten bei leichtem Regen hingegen ausgefahren bleiben (Anleitung des Herstellers beachten).
  • Sollte der Mechanismus der Markise ungewöhnliche Geräusche machen, besser kein Öl hineingeben, weil dadurch das Gewebe verschmutzt werden kann. In diesem Fall besser einen Fachbetrieb beauftragen

TIPP !
Fahren Sie Ihre Markise nach jeder Benutzung ein und lassen Sie sie nicht ungenutzt mehrere Tage ausgefahren stehen. Vor einem Regenguss sollten Markisen ohne Nano-Beschichtung eingefahren werden, um Nässe und damit verbundene Stockflecken- oder Schimmelbildung zu vermeiden. Denn so müssen Sie später nicht viel Zeit und Mühe für die Reinigung aufwenden und haben besonders lange Freude an Ihrer Markise.

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