Neue Fenster werden vor allem eingebaut, um Energie zu sparen und die Heizkosten zu senken. Nachdem man sich mit den Vor- und Nachteilen von verschiedenen Fensterarten auseinandergesetzt und sich schließlich für bestimmte Fenster entschieden hat, geht es schließlich darum, die Fenster auch korrekt einzubauen. Denn nicht nur die Qualität der Fenster entscheidet darüber, ob tatsächlich Energie gespart wird. Auch die korrekte Montage hat einen entscheidenden Einfluss darauf.

Was ist bei der Fenstermontage besonders wichtig?

Ob Sie besonders hochwertige Fenster oder ein günstigeres Modell ausgewählt haben – entscheidend ist erstens die Fugenausbildung. Denn egal wie gut das Fenster auch ist, mit schlecht ausgebildeten Fugen kommt es früher oder später zu Problemen und die Energiekosten lassen sich auch nicht wie gewünscht senken. Wichtig ist, dass die innere Abdichtung umlaufend luftdicht und die äußere Abdichtung schlagregendicht ist. Zweitens ist auch auf die Wärmedämmung zu achten, die sich zwischen Fenster und Wand befindet. Die Bautiefe des Fensters spielt dabei eine wichtige Rolle. Drittens muss das Fenster rundum eine gute Befestigung haben und es muss sichergestellt werden, dass das Fenster von der Bausubstanz Ihres Hauses richtig getragen wird.

Welche Fehler werden beim Einbau häufig gemacht?

Gerade wenn es um die Montageanschlüsse geht, werden beim Fenstereinbau oft Fehler gemacht, die sich später sehr nachteilig für Sie auswirken können. Denn die umlaufenden Anschlüsse müssen genau geplant und auf die Fenster abgestimmt werden. Dabei spielen sowohl die Größe und das Gewicht des Fensters eine Rolle als auch die Bausubstanz und die zu erwartende Beanspruchung des Fensters. Denn Fenster müssen Wärmespannungen, Materialdehnungen, der Witterung etc. sicher standhalten können – auch über Jahre hinweg. Wollen Sie im Rahmen von Modernisierungsarbeiten in ein älteres Haus neue Fenster einbauen, müssen zudem oft die Mauerlaibungen nachgearbeitet werden. Denn nur so lassen sich dichte Anschlüsse realisieren.

Welche Folgen kann ein unsachgemäßer Einbau haben?

Neue Fenster einzubauen, ist eine wichtige Maßnahme, um Energie zu sparen. Doch durch einen falschen Einbau können Wärmebrücken in Ecken, Laibungen, Rollladenkästen o. Ä. entstehen. Die Folge sind dann Feuchtigkeit und Schimmelbildung in den Räumen. Undichte Fenster selbst sind in diesen Fällen nur sehr selten die Ursache, sondern fast immer handelt es sich um Fehler bei der Montage. Je moderner die Fenstereigenschaften, desto anspruchsvoller ist meistens auch die Montage und desto häufiger treten auch Fehler beim Einbau auf. Da bei der Montage viel Fachwissen geboten ist und Fehler beim Einbau oft schlecht zu erkennen sind, aber dennoch folgenschwer sein können, sollten Fenster am besten von einem Fachbetrieb eingebaut werden.

Wie wählt man einen passenden Fachbetrieb aus?

Eine gute Hilfestellung bietet das RAL-Gütezeichen Fenstermontage, wobei die Abkürzung RAL für „Reichs-Ausschuss für Lieferbedingungen“ steht. Denn die Fachbetriebe, die dieses Gütezeichen besitzen, orientieren sich an einem festgelegten Montageleitfaden, der eine sehr gute Qualität beim Einbau gewährleistet. Zudem müssen diese Fachbetriebe einen speziell geschulten Montageverantwortlichen haben und werden in ihren Qualitätsstandards von neutraler Seite überwacht.

Tipp
Schließen Sie am besten mit dem Fachbetrieb, der Ihre Fenster eingebaut hat, einen Wartungsvertrag ab. Denn durch regelmäßige Wartung und Pflege bleiben Ihre Fenster lange schön und funktionsfähig.

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