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Dachdämmung

Dachdämmung: damit die Wärme bleibt und die Kosten gehen

Alle Jahre wieder ändern sich die Vorschriften der Energieeinsparverordnung (EnEV), mit denen Hausbesitzer sanft, aber bestimmt zur energetischen Modernisierung bewegt werden sollen. Schon 2015 lief die Frist aus, derzufolge Dächer oder Obergeschossdecken von Wohnimmobilien gedämmt werden müssen – und zwar den Kennzahlen der EnEV entsprechend.

Dämmen oder ausbauen?

Ob Sie Ihren Dachboden schon nutzen oder noch ausbauen wollen, entscheidet über die Frage, ob Sie das Dach von außen oder den Dachboden bzw. die obere Geschossdecke von innen dämmen lassen. Da eine Außendämmung zugleich die vollständige Erneuerung des Daches nach sich zieht, ist dies die kostenintensivere Lösung. Der Vorteil: Sie gewinnen mehr Wohnraum hinzu und sparen dennoch Heizkosten.

Dämmstoffe und kombinierte Maßnahmen sinnvoll abstimmen

Auch die Wahl des Dämmstoffes ist von der Art der Nutzung Ihres Dachbodens abhängig, denn für einen begehbaren Dachboden bedarf es härterer Dämmstoffe als für einen ungenutzten Dachraum. Welche Faktoren bei der Auswahl eines geeigneten Dämmstoffes eine Rolle spielen, haben wir im Ratgeberartikel „Dämmstoffe“ für Sie zusammengefasst. Denken Sie bei der Dachdämmung daran, dass Kombinationsmöglichkeiten mit anderen Energiesparmaßnahmen möglich sind – beispielsweise durch die Nutzung von Solarthermie und/oder Photovoltaik. Da eine solche Nutzung das Dach zusätzlich belastet, sollte vorab eine besonders gründliche Planung und Überprüfung der Statik erfolgen.

Zuschüsse und Förderkredite beantragen

Je höher die Wärmedämmung schließlich ausfällt – und je mehr Maßnahmen Sie für die energetische Modernisierung Ihrer Immobilie einplanen, desto geringer sind die Kosten, die Ihnen auf kurze und lange Sicht entstehen. Ein weiterer Pluspunkt: Der Gesetzgeber fördert die Dachdämmung durch kostengünstige Kredite und Zuschüsse der KfW.

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