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Bilder mit bunten Holzfassaden und rustikalen Blockhäusern geben Zeugnis einer uralten skandinavischen Tradition, deren Bautechnik sich immer weiter entwickelt hat. Statt teure Rohstoffe aus anderen Ländern einzuführen, haben die Skandinavier von jeher das Material zum Hausbau eingesetzt, welches direkt vor ihrer Tür zu finden ist – Kiefern- und Fichtenholz aus heimischen Wäldern.

 

Die Vorteile dieses nachwachsenden Rohstoffes sind unschlagbar: Holz ist atmungsaktiv, witterungsbeständig und strotzt den kräftigen Winden an den Küsten.
Zeitgemäße Architektur im Holzhausbau greift skandinavische Traditionen auf und verbindet sie mit modernster Fertigungstechnologie.

 
Facettenreiche Baustile für die unterschiedlichen Länder
Schwedenhäuser mit ihrer typisch verspielten Bauweise sind uns aus Kinderfilmen im Gedächtnis geblieben: Mansardendach, Kastenfenster mit Sprossen und aufwändigen Holzverzierungen, Balkone und große Veranden, die mit ihrem weißen Anstrich einen schönen Kontrast zur roten Holzfassade abgeben.
Der Stil der Schwedenhäuser wird oft für Familienhäuser in ländlichen Gebieten nachempfunden und vermittelt Wärme und Geborgenheit. Der typische sogenannte „falunrote“ Farbton blickt auf eine kleine Historie zurück.

In Finnland wird der Blockhausstil oft mit Bootshäusern aus dichtfasriger Polarkiefer in Verbindung gebracht, die meist in roter Farbe die seenreiche Uferlandschaft säumen. Erkennungsmerkmal für ein typisches Blockhaus sind die sichtbaren Eckverbindungen der Vierkantbohlen mit traditioneller Verkämmung. Beim Blockbohlenbau werden Rundstämme oder Holzbohlen übereinander gesteckt, vernagelt und bilden in Verbindung mit senkrechten Ständern eine stabile Wand, deren Holzoptik auch im Innenbereich sichtbar ist. Für den Blockbohlenbau im Blockhaus gibt es verschiedene Arten, die unterschiedlich eingesetzt werden.

Wird der Blockbohlenbau mit der Holzrahmenbauweise kombiniert, sind der Gestaltungsfreiheit für Mehrgenerationenhäuser, kompakte Stadthäuser oder gemütliche Landhäuser keine Grenzen gesetzt.

In Dänemark wurden früher meist einfache Blockhäuser in Bungalowstil gebaut, deren Dach mit Reet gedeckt wurde. Falttüren und Fenster, die sich nach außen öffnen lassen, sind Merkmale traditioneller skandinavischer Bauweise und werden heute noch verwendet. Die Dänen lieben Häuser mit klarer Aufteilung und mögen es hell und warm. Deshalb fangen sie die Sonnenwärme über große Glasflächen ein und schützen die Fassade mit weit herausragenden Dachüberständen.

Großflächige Glaselemente können heute so gefertigt werden, dass sie nicht nur den statischen Anforderungen entsprechen, sondern auch wärmeisolierend sind. Villen oder moderne Häuser mit schlichter Kubatur greifen solche Stilelemente auf und kombinieren diese mit naturbelassenen Holzfassaden, die mit der Zeit vergrauen und eine edle Patina hervorbringen.

Norwegische Häuser haben bunte Holzfassaden, die ebenfalls mit verspielten Elementen verziert sind. Die Innenräume sind hoch und luftig und geben die Sicht auf die Holzbalkendecke frei. Hinter den verkleideten Innenwänden verbergen sich die Wärmedämmung sowie die Elektroinstallation.

Der Wohnstil der Norweger lässt sich mit der technisch ausgereiften Holzrahmenbauweise wahrscheinlich am ehesten verwirklichen. Offene Räume mit Blick bis zum First, Galerien und bodentiefe Fensterelemente für solare Zugewinne, geben einer modernen Villa einen ganz individuellen Stil.

 

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