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Ein neu errichtetes Haus besitzt selten einen hohen Holzanteil. Die Wände und Zwischendecken bestehen aus einem Verbund von Metall und Beton, beim Bodenmaterial wird immer häufiger auf pflegeleichte Fliesen gesetzt. Moderne Architekten entdecken den Werkstoff Holz jedoch wieder und bauen Häuser mit moderner Optik und einer exzellenten Energieeffizienz.

 
Ökologische Aspekte des Werkstoffs
Jahrhundertelang führte beim Hausbau kein Weg an Holz vorbei. Noch heute finden sich in Altbauten dicke Holzstreben, die sich markant durch das Gemäuer ziehen und für ein behagliches Gefühl standen. Doch im Laufe der Zeit verlor der Baustoff an Bedeutung. Metall und Beton ersetzten das Holz als Werkstoff Nummer Eins und etablierten sich auf den Baustellen. Die schnelle und kostengünstige Produktion wurde als klarer Vorteil angesehen. Doch in den letzten Jahren erlebt der Werkstoff Holz eine Renaissance. Immer mehr Architekten legen den Fokus bei der Hausplanung auf den ökologisch wertvollen Rohstoff. Das erkennen auch die Eigenheimbauer – die Gesuche nach modernen Architekten, die mit dem neuen, alten Baustoff arbeiten und kreative Baukonzepte entwickeln, stiegen in den vergangenen Jahren. Architekten dürfen sich wieder kreativ ausleben und erweitern damit das eigene Kompetenzfeld.

Vor allem im Zuge des gesteigerten Umweltbewusstseins erlebte Holz eine erneute Chance. Das Gefühl auf Holz zu laufen, die Maserung zu spüren oder den Geruch einzuatmen lässt sich mit keinem anderen Werkstoff vergleichen. Holz beruhigt, das gilt auch heute noch. Und so toben sich kreative Architekten mit Holz aus, lassen moderne Formen mit dem altehrwürdigen Rohstoff verschmelzen und entwerfen neue Designs. Holz ist in den Köpfen angekommen und wird wieder verstärkt eingesetzt. Die neuen Entwürfe zeigen, dass es keinen Widerspruch zwischen moderner Architektur und Holz gibt.

 
Die architektonischen Vorteile von Holz nutzen
Das liegt auch an den Eigenschaften des Holzes. Handwerker biegen Holzlatten in verschiedene Formen und passen es an die Gegebenheiten an. Das klassische Holzhaus aus früheren Zeiten findet sich dabei nur noch selten. Heute werden mit Holz Eigenheime im Bauhausstil errichtet. Klare Linien, große Glasfronten und Metallverstrebungen ebnen den Weg zu einem modernen Design. Und das mit Holz. Der Werkstoff sorgt dafür, dass die kühle Architektur einen warmen Anstrich erhält. Zusätzlich sorgt das Holz für ein angenehmes Klima im Haus und kann dadurch zusätzlich zur Energieeffizienz beitragen.

Doch nicht nur mit klaren Formen lässt sich Holz vereinen. Große geschwungene Fronten oder aufwendige Aufbauten lassen sich mit Leichtigkeit realisieren. Hier macht sich die Flexibilität des Werkstoffs bemerkbar. Es gibt kaum eine Form, die mit dem nachwachsenden Rohstoff nicht zu realisieren ist. Aus diesem Grund finden sich auch an öffentlichen Gebäuden immer mehr Holzapplikationen. Ob als Sichtschutz oder als Schild vor der Sonne – Holz erfüllt eine Vielzahl von positiven Anforderungen. Und so finden sich an Kaufhäusern, Bibliotheken oder Rathäusern Holzflügel, die über einen langen Zeitraum ihren Dienst erfüllen.

Holz funktioniert aber auch in Bereichen mit widrigen Bedingungen. So zum Beispiel auf dem Wasser. Da immer mehr Personen ein Hausboot in Betracht ziehen, ist Beton nicht verwendbar. Hier braucht es leichte und flexible Baustoffe, die auch schlechte Witterungen überstehen. Holz ist hierfür ideal. Das Material treibt auf der Flüssigkeit und ist deshalb der Werkstoff Nummer Eins, wenn es um das Leben auf einem Hausboot geht. Architekten haben den Trend erkannt. Gut möglich, dass wir in Zukunft noch viele weitere Holzbauten in unserer Umgebung erleben dürfen.

 

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