hn_3107_anbau_bhw  In den letzten Jahrzehnten hat sich der Platzanspruch der Deutschen sichtlich verändert. 1950 standen jedem Deutschen im Schnitt 17 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung. Gute 60 Jahre später können es sich die Deutschen bereits in 45 Quadratmetern Wohnraum pro Person bequem machen. Für Hausherren, denen ihre momentane Wohnfläche nicht ausreicht, gibt es die Möglichkeit ihr Haus um einen Anbau zu erweitern oder aufzustocken, sagt Bernd Neuborn, Experte der BHW Bausparkasse.
Für Einfamilienhäuser auf großen Grundstücken eignet sich ein Anbau an das Eigenheim, um mehr Platz zu schaffen. Ein Anbau ist in dicht bebauten Städten für viele Hauseigentümer keine Option. Stattdessen können Hausbesitzer ihr Traumhaus aber aufstocken lassen. „In Innenstadtlagen bringt die Aufstockung eines Hauses eine enorme Wertsteigerung mit sich“, sagt Bernd Neuborn. Zudem schaffen Hauseigentümer Platz für neue Familienmitglieder und mit einem separaten Eingang am Anbau oder zusätzlichen Stockwerk die Option, den neu gewonnenen Wohnraum zu vermieten und eine neue Einnahmequelle zu schaffen.
Beachten sollten Hausherren bei einem Anbau oder Aufstockung des Fertig- oder Massivhauses die Landesbauordnung. „Die Landesbauordnungen regeln beispielsweise den Mindestabstand von Gebäuden zur Grundstücksgrenze, meist werden drei Meter vorgeschrieben“, erklärt Bernd Neuborn. Zudem müssen sich Hausbesitzer mit Anbauplänen mit dem Bebauungsplan ihres Grundstücks auseinandersetzen. Der Bebauungsplan regelt die Intensität in der ein Grundstück bebaut werden darf und ist im Bauamt der Gemeinde einsehbar.
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