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bsb_zahlungsplan_270px_72dpi  Ausbauhäuser werden in verschiedenen Ausbaustufen geliefert. So kann der Bauherr, je nach Zeit und handwerklichem Können, unterschiedliche Arbeiten am Haus selbst übernehmen. Je mehr der Bauherr in Eigenleistung übernimmt, desto mehr Geld kann er einsparen. In wie vielen Ausbaustufen ein Haus angeboten wird, hängt vom Hersteller und vom Haustyp ab. Doch keiner der die Ausbaustufe beschreibenden Begriffe ist rechtsverbindlich definiert. Die Übergänge sind fließend und Leistungen können zwischen unterschiedlichen Herstellern variieren.
 

Aufschluss darüber, was ein Ausbauhaus-Anbieter beispielsweise unter seinem Ausbauhaus versteht, kann letztendlich nur die detaillierte Bau- oder Leistungsbeschreibung zu diesem Haus geben.Das BausatzhausBausatzhäuser – von einigen Herstellern auch Selbstbauhäuser genannt – bestehen im Wesentlichen aus der Planung, der Bauleitung und -betreuung und aus der Lieferung aller zum Errichten des Hauses erforderlichen Bau- und Installationsmaterialien. Bauplanung, Statik und Werkplanung sind in der Regel im Leistungsumfang der Systemanbieter enthalten. Bei der Planung mit einem Architekten können Sonderwünsche der Bauherren in den Grundriss eingearbeitet und die Kosten kalkuliert werden. Bausatzhäuser sind in allen Holzbauweisen, aber auch in Porenbeton-Fertigteilbauweise und in Massivbauweise erhältlich. Das RohbauhausWer ein Rohbauhaus erwirbt, erhält eine fertige und witterungsbeständige Außenhülle eines Hauses vom Hersteller geliefert und errichtet. Alles, was ein Haus an „inneren Werten“ ausmacht, erledigt der Bauherr selbst. Die Hersteller bieten in der Regel ein abgestimmtes Material- und Ausbaupaket gegen Aufpreis an und stehen während der Bauzeit – sofern erforderlich – mit Rat und Tat zur Seite. Das AusbauhausEin Ausbauhaus ist ein erweitertes Rohbauhaus. In der Regel wird die komplette Außenhülle des Hauses durch die Baufirma erstellt. Hierzu gehören auch Dach, Außenputz und die Fenster. Bei der Planung stimmt der Bauherr mit dem Hersteller ab, welche Ausbauleistungen und welche technischen Installationen er selbst leisten kann und will, und welche er übernehmen soll. Jeder Ausbauhaushersteller verfügt über eine Vielzahl von Standardangeboten, die typischen Leistungen beinhalten, ist aber so flexibel, auf alle Wünsche die Eigenleistung betreffend, eingehen zu können.Das schlüsselfertige HausDas Haus beinhaltet im Wesentlichen alle technischen Leistungen und baulichen Maßnahmen, die für die Errichtung des Hauses notwendig sind. Beim schlüsselfertigen Bau wird der gesamte Hausbau incl. Keller und Bodenplatte, Rohbau, Innenausbau mit den Gewerken Heizung, Sanitär- und Elektroinstallation sowie Fenster und Türen von der Hausbaufirma übernommen.Einzig die Leistungen, die auch in jeder anderen Immobilie selbst erbracht werden müssen, wie Tapezier- und Malerarbeiten oder Verlegung von Bodenbelägen gehören in der Regel nicht zum Leistungsspektrum eines schlüsselfertigen Hauses. Viele Hersteller erledigen aber auch diese Arbeiten gegen Aufpreis und übernehmen auf Wunsch sogar die Grundstücksgestaltung. (P. Engel/hlc)Das könnte Sie ebenfalls interessieren:Eigenleistung ersetzt EigenkapitalZugepackt beim eigenen HausbauAusbauhaus – Mitbauhaus
 

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