hn_02_12_2015_wohnungspreise%20berlin  Wer mit dem Gedanken spielt, eine Wohnung in Berlin zu kaufen, sollte sich beeilen. Denn die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen steigen. Innerhalb von drei Jahren mussten stiegen die Konditionen um rund neun Prozent, wie die LBS Norddeutsche Landesbausparkasse Berlin – Hannover mitteilte. Sie bezieht sich dabei auf Zahlen des Instituts empirica. Dennoch lohnt sich der Umstieg von der Miet- in die Eigentumswohnung. In zwei Dritteln aller Berliner Bezirke ist es günstiger, eine Wohnung zu kaufen als zu mieten.
Ermittelt wurden die Daten im Rahmen des sogenannten LBS-Kaufpreisspiegels. Hierfür wurden die Immobilienangebote in Berliner Tageszeitungen und von Immobilienportalen verglichen. Demnach zahlen Wohnungskäufer aktuell in Berlin-Mitte die höchsten Preise, während es in Marzahn-Hellersdorf nach wie vor die preiswertesten Wohnungen zu kaufen gibt. In Mitte müssen demzufolge mindestens 3.496 Euro pro Quadratmeter für eine gebrauchte Eigentumswohnung kalkuliert werden. In Marzahn-Hellersdorf liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis bei 1.627 Euro. Zu den Spitzenreitern gehören neben Mitte Pankow (2.941 Euro/qm), Steglitz-Zehlendorf (2.796 Euro/qm) und Tempelhof-Schöneberg (2.481 Euro/qm).
In acht von zwölf Berliner Bezirken ist es zudem günstiger, eine Wohnung zu kaufen als zu mieten. „Am höchsten ist der finanzielle Vorteil in Lichtenberg“, heißt es dazu von der LBS. „Bei einem Durchschnittspreis von 108.000 Euro für eine gebrauchte Eigentumswohnung lassen sich bei einem Kauf monatlich rund 162 Euro gegenüber der Miete sparen.“ Der Grund: die Finanzierungskosten sind gesunken. Allerdings sollten sich Kaufinteressenten beeilen. Namhafte Bankhäuser gehen davon aus, dass die Zinsen für Immobilienkredite anziehen werden – nicht zuletzt auch durch die jüngste Erhöhung des Leitzinses in den USA.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here