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Tragische Wohnungsbrände in Sachsen-Anhalt haben die Debatte darüber entfacht, ob Rauchmelder Pflicht für jeden Hausbesitzer und Wohnungsnutzer in Halle werden sollen. Denn egal ob Massivhaus oder Fertighaus – ein zu spät erkannter Brand kann tödliche Folgen haben. Bevor der Gesetzgeber jedoch eine entsprechende Pflicht einführt, sind Hausbesitzer in Halle und Umgebung gut beraten, schnellstmöglich Rauchmelder in Haus oder Wohnung zu installieren. Allerdings sollten Verbraucher die Hände von Billigprodukten lassen, empfiehlt die Initiative ELEKTRO+.

Jedes Jahr sterben an den Folgen von Bränden 600 Menschen bundesweit. Dabei ist es völlig unerheblich, ob das Feuer in einem Massivhaus oder in einem Fertighaus ausbricht. Denn allein die Folgen eines Schwelbrandes, ausgelöst durch einen Kurzschluss, können eine Rauchgasvergiftung nach sich ziehen. Unsichtbares Kohlenmonoxid gilt als die häufigste Todesursache. Nur ein voll funktionsfähiger Rauchmelder kann diese tödliche Gefahr erkennen und Bewohner rechtzeitig durch akustische Signale warnen.

Empfohlen wird von der Initiative ELEKTRO+, in jeder Wohnung im Flur einen Rauchmelder zu installieren. In einem Haus sollten Rauchmelder in jeder Etage einen Platz finden. „Im Einfamilienhaus raten wir zu Rauchmeldern, die untereinander vernetzt arbeiten“, sagt Hartmut Zander von der Initiative ELEKTRO+. Schlägt ein Rauchmelder im Keller Alarm, werde das Signal auch an die Geräte in den oberen Stockwerken übertragen.

Zuverlässige Rauchmelder sind im Fachhandel erhältlich oder direkt beim Elektroinstallateur. Nützliche Informationen zum Thema Brandschutz hat die Initiative ELEKTRO+ zudem auf ihrer Internetseitezusammengefasst.

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