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Die Analyse der Landesbausparkassen zeigt die Preissteigerung auf dem deutschen Wohnungsmarkt auf. Vor allen Dingen Einfamilienhäuser in Süddeutschland sind im Vergleich zu Häusern in ostdeutschen Städten deutlich teurer. Auch wenn der prognostizierte Preisanstieg für den Wohnungsmarkt 2013 von LBS-Experten nur auf zwei bis vier Prozent geschätzt wird, gibt es extreme regionale Unterschiede.

Mit zwei bis vier Prozent Preisanstieg liegt die diesjährige Prognose dennoch im Rahmen eines normalen Preiswachstums. Hauptursache für das Wachstum ist die Wohnungsknappheit und die damit verbundene Nachfrage sowie die wieder steigende Zuwanderung von Studenten in die großen Städte. Anders verhält es sich mit den regionalen Unterschieden, erklären die Landesbausparkassen. Die Preisspitze bei den Preisen für freistehende Einfamilienhäuser bildet München. Hier ist das Wohneigentum mit etwa 850.000 Euro über zehnmal so teuer wie in vergleichbaren ostdeutschen Städten. Auch im Preissegment des Umlandes liegt München auf dem ersten Platz. Eine Immobilie im Münchener Vorort Grünwald kostet im Schnitt 1,1 Millionen Euro.

Auch bei den Preisen für Grund und Boden fiel den LBS-Experten eine größer werdende Kluft auf. In großen und mittleren Städten in Süddeutschland muss man mit Preisen von etwa 380 Euro pro Quadratmeter rechnen. In vergleichbaren Städten im Norden kostet der Quadratmeter dagegen nur 120 Euro. Noch günstiger sind nur die Grund und Boden Preise im Osten Deutschlands. Hier muss man mit 70 Euro pro Quadratmeter rechnen.

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