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honeywell_djd_270px_72dpi  Ein hydraulischer Abgleich sorgt für warme Heizkörper in jedem Stockwerk

Dieser Winter mit seiner ungewöhnlich frühen und langen Kälteperiode hat nicht nur die Heizkosten nach oben getrieben. Gerade an den ersten kalten Tagen hat sich mancher Hausbesitzer darüber geärgert, wenn seine Heizkörper – gerade im Dachgeschoss – nicht richtig warm wurden. Meist ist daran aber nicht der einzelne Heizkörper schuld, sondern die unzureichend eingestellte Heizungsanlage. Dabei sind Verbesserungen oft schon mit einfachen Mitteln zu erreichen.

Oft fehlt einfach nur Heizungswasser in den Rohren, so dass der Druck nicht zur Versorgung aller angeschlossenen Heizkörper ausreicht. Mit Luft im System kann sich der Radiator nicht gleichmäßig erwärmen. Gluckert es hörbar in den Rohren, ist eine Entlüftung fällig. Im ersten Schritt sollten daher erst einmal alle Heizkörper „Luft ablassen“. Zudem ist wichtig, dass der Druck des Heizungswassers stimmt. Gegebenenfalls muss Wasser nachgefüllt werden. Sind diese Arbeiten erledigt und die Heizung wird in höher gelegenen Stockwerken immer noch nicht richtig warm, dann ist es Zeit für einen hydraulischen Abgleich des gesamten Systems.Gleichmäßige Wärmeverteilung bis ins oberste GeschossWasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstands. Daher versorgt es zunächst die Rohre im Erdgeschoss und bewegt sich von dort nach oben. Bei mehreren Etagen kann es dauern, bis die Wärme in die oberen Stockwerke gelangt. Manchmal genügt der Druck auch gar nicht zur Versorgung der am höchsten gelegenen Heizkörper. In diesen Fällen nimmt der Fachhandwerker einen hydraulischen Abgleich vor. Dazu stimmt er das gesamte Heizungssystem mit Absperr- und Regulierventilen so ab, dass überall annähernd der gleiche Druck herrscht und die Wärme gleichmäßig über alle Etagen verteilt wird. Angenehmer Nebeneffekt des hydraulischen Abgleichs: Die Energiekosten sinken, die Heizungspumpe muss weniger arbeiten und verbraucht weniger Strom.Trink- und Heizungswasser strikt trennenBeim Nachfüllen des Heizungswassers darf keine „ständige Verbindung“ zwischen Trinkwasser- und Heizungssystem hergestellt werden. Sind die beiden Systeme durch einfache Schlauchstücke verbunden, kann bei einem plötzlichen Druckabfall verunreinigtes Heizungswasser ins Trinkwasser gelangen. Abhilfe schafft eine Nachfüllkombination mit integriertem Systemtrenner für die normgerechte Befüllung der Heizungsanlage. Sie überwacht ständig den Druck im Heizkreislauf. Fällt dieser unter einen eingestellten Wert, öffnet sich ein Ventil und leitet das Nachfüllen ein. (djd/pt).Honeywell Deutschland Holding GmbHStrahlenbergerstrasse 110-11263067 OffenbachTel.: 069 / 80 64-0Fax: 069 / 81 86 20E-Mail: webinfo@honeywell.comHomepage der Honeywell Deutschland

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