Haus des Jahres 2018

Wer zum ersten Mal mit dem Gedanken an einen Neubau spielt, muss sich als Laie mit vielen neuen Themen auseinandersetzen. Ist ein Fertighaus oder ein Massivhaus besser? Welches Dämmmaterial hat die besten Eigenschaften? Was ist ein Bebauungsplan? Wie funktioniert eigentlich eine Baufinanzierung? Bei der Recherche zu wichtigen Informationen für den Hausbau stolpert man immer wieder über neue Fragen und die Informationssuche scheintkein Ende zu nehmen. Zudem weiß man nie genau, ob die Infos zum Hausbau, die man zum Beispiel im Bekanntenkreis oder im Interneterhalten hat, auch wirklich stimmen,ob sie auf dem aktuellen Stand sind und ob man sie auch richtig versteht. Denn gerade was die gesetzlichen Bestimmungen betrifft, sind die schriftlichen Formulierungen für Laien oftmissverständlich, sodass man alleine damit nichts anfangen kann. Wie findet man also wichtige Informationen für den Hausbau, auf die man sich auch verlassen kann? Die nachfolgenden Tipps – vom Erstellen eines Fragekatalogs über eine unabhängige Beratung bis zum Besuch einer Hausbaumesse – helfen Ihnen dabei.

Fragenkatalog zusammenstellen

Bevor man sich auf die Suche nach wichtigen Informationen für den Hausbau macht, sollte man für sich selbst klären, welche Fragen noch offen sind. Denn auch wenn die meisten Bauherren Laien sind, haben sie meistens bereits einige wichtige Informationen für den Hausbau gesammelt. Am besten setzen Sie sich hin und notieren alle offenen Fragen, die Ihnen in den Sinn kommen, wie z. B.:

  • Welche Häusertypen gibt es überhaupt?
  • Was sind die Vor- und Nachteile eines Fertighauses?
  • Welche Heizungsanlage ist zukunftssicher?
  • Spart ein Passivhaus wirklich so viel Energie, wie die Werbung verspricht?
  • Wie viel Geld lässt sich mit Eigenleistungen sparen?
  • Wie viel Eigenkapital ist sinnvoll, um einen Neubau sicher zu finanzieren?
  • Worauf muss beim Bauvertrag geachtet werden?
  • und so weiter

Die Liste können Sie dann zum Beispiel mit zu einer Baumesse nehmen, um die Fragen Stück für Stück von den Ansprechpartnern an den Messeständen beantworten zu lassen und langsam zum Hausbauexperten zu werden. Dabei können Sie den Fragenkatalog jederzeit ergänzen, wenn im Laufe der Zeit neue Fragen auftauchen.

Sich unabhängig beraten lassen

Die meisten Menschen, die privat ein Haus bauen wollen, sind nicht vom Fach.Deshalb ist bei der Suche nach wichtigen Informationen zum Hausbau kompetente Beratung zu empfehlen. Zum einen können Sie auf einen professionellen Bauberater zurückgreifen. Die Beratung kostet zwar Geld, dafür arbeitet der Berater aber unabhängig von Generalunternehmer, Fertighausanbieter oder Bauträger und gibt Ihnen Sicherheit. Achten Sie aber unbedingt darauf, dass der Sachverständige auch qualifiziert ist. Erfahrene Gutachter können Sie zum Beispiel auf der Website des Bundesverbandes Deutscher Sachverständiger und Fachgutachter finden.

Eine weitere gute Adresse ist der Bauherren Schutzbund e. V., der als unabhängige Institution Bauherrenberater und Vertrauensanwälte vermittelt und Bauherren bei Problemen mit Rat und Tat zur Seite steht. Dabei ist diese gemeinnützige Verbraucherschutzorganisation deutschlandweit sehr aktiv und ihreAnsprechpartnersind oft auf regionalen Hausbaumessen vor Ort, um interessierte Bauherren über alle Fallstricke aufzuklären und sie mit wichtigen Informationen für den Hausbau zu versorgen.

Eine Hausbaumesse besuchen

Für eine fundierte Recherche zu wichtigen Informationen für den Hausbau ist auch der Besuch einer Immobilienmesse zu empfehlen. Denn auf einer Baumesse finden Sie zahlreiche Berater und Dienstleister rund um den Hausbau unter einem Dach – lauter Fachleute, die Ihnen mit ihrem Wissen weiterhelfen können. Wie bereits erwähnt, sind meistens auch Infostände vom Bauherren Schutzbund oder von örtlichen Verbraucherzentralen auf den Immobilienmessen zu finden, wo Ihnen eine unabhängige Beratung garantiert wird. Neben der Informationssuche an den Messeständen werden auf vielen Bau-Infotagen oder regionalen Baumessen zudem auch interessante Vorträge als Rahmenprogramm angeboten, die die Messebesucher zu wichtigen Themen rund um den Hausbau informieren. Vor allem Fragen zur Vertragsgestaltung oder derzeitigen Gesetzeslage werden hier verbraucherorientiert auf verständliche Art und Weise thematisiert. Kurzum: Durch den Besuch einer Baumesse sparen Sie Zeit und kommen mit topaktuellen Informationen für den Hausbau wieder nach Hause.

Fazit:
Ein Haus zu bauen, ist ein aufwändiges Projekt und die Suche nach wichtigen Informationen für den Hausbau ist nicht immer einfach. Denn weder bei einer Internetrecherche noch bei Aussagen im Bekanntenkreis kann man sich sicher sein, ob die Informationen wirklich stimmen, ob sie auf dem aktuellsten Stand sind und ob man sie auch richtig verstanden hat, wie zum Beispiel bei gesetzlichen Bestimmungen. Um langsam aber sicher ein Hausbauexperte zu werden, sollte man sich deshalb zunächst einen Fragenkatalog mit den wichtigsten offenen Fragen zum Hausbau zusammenstellen. Anschließend bietet es sich an, sich von einem unabhängigen Bauherrenberater kostenpflichtig beraten zu lassen. Günstiger ist es, eine Hausbaumesse zu besuchen. Denn dort kann man sich kostenlos bei den Ansprechpartnern an den Infoständen informieren und aktuelle Fachvorträge zu den wichtigsten Bauthemen anhören.

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Über den Autor

Unser Autor Martin Kirschner ist Leiter des Ytong Bauherrenberatungszentrums für Berlin und Brandenburg in Berlin Schöneberg.

Der gelernte Baustoffkaufmann ist seit 2002 in der Immobilienbranche tätig und hat weit über 1200 Bauherren rund um Ihre Hausplanung und den Hausbau beraten.

Für Ihren persönlichen Beratungstermin besuchen Sie www.hauswaerts.de!

 

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