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Tipps zur Suche vom TÜV Süd

heidelbergcement_djd_weisse%20wanne_200px_72dpi  Es perlt an der Wand ab, kommt über den Fensterschacht oder sammelt sich in der Ecke des Heizungsraums – in jedem ist Wasser im Keller höchst unerwünscht. Doch die Ursachen für einen feuchten Keller können vielfältig sein. Denkanstöße für die Fehlersuche geben die Experten vom TÜV Süd.Wenn Wasser oder einfach Feuchtigkeit im Keller auftaucht, kann dies grundsätzlich zwei Ursachen haben: Entweder die Nässe dringt tatsächlich von außen ein – oder sie entsteht durch bauphysikalische Effekte. Mit der zweiten Möglichkeit ist – vereinfacht gesagt – das Folgende gemeint: Steht der Keller zum Beispiel im Grundwasser, kann sich durch Temperaturunterschiede an den Außenwänden des Untergeschosses relativ leicht Kondenswasser bilden. Die klassische Jahreszeit dafür ist der Sommer. Durch ständige Beobachtung und einfache physikalische Messungen mit Thermometer und Hygrometer lassen sich entsprechende Indizien ablesen. Damit kondensierte Feuchtigkeit gepuffert werden kann und an der Oberfläche weniger Schimmel entsteht, sollte man die Wände im Keller oder in Tiefgaragen nicht mit Kunststofffarbe streichen.
 

Wenn sich Schichtenwasser im Bereich des Kellers sammelt, kann es – bei unterschiedlich durchlässigen Bodenschichten – zum so genannten Wanneneffekt kommen. Das Wasser sammelt sich in solchen „Wannen“ und drückt in den Keller.Durchs Fenster oder aus der Leitung?Bei fehlenden oder überforderten Drainagen oder hohem Grundwasserstand kann Wasser auch über die Lichtschächte von Kellerfenstern eindringen. Dies kann etwa der Fall sein, wenn sich an Hanggrundstücken Sickerwasser sammelt oder die technischen Vorrichtungen nicht mit kurzfristig starken Niederschlägen zurechtkommen. Drainagen alle zehn Jahre gespült und gewartet werden. Gibt es grundsätzliche Mängel in der Bauausführung, könnten Baufachleute nach einer Ortsbesichtigung Vorschläge für konkrete Abhilfe machen.Diffuser Wassereintrag im Keller und Druckabfall bei der Heizung? Ursache für beide Effekte könnte eine lecke Muffe an einem Heizungsrohr sein. Beim Aufspüren hilft der Heizungsfachmann. Probleme können auch entstehen, wenn Gummidichtungen an Rohrdurchführungen durch Außenwände an Spannung verlieren und Wasser einlaufen kann. Besonders tückisch: Hier sickert wegen der geringen Spalte in der Praxis meistens „sauberes“ Wasser in kleinen Mengen ein – so entstehen an Wänden erst einmal keine oder kaum Spuren.TÜV Süd AGWestendstraße 19980686 MünchenTel.: 089 / 57 91-0Fax: 089 / 57 91-1551E-Mail: info@tuev-sued.deHomepage vom TÜV SüdDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Ein wasserdichter KellerWas man beim Altbau beachten sollteMinderwert trotz Reparatur 

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