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dena_thermostat_270px_72dpi  Beim Thema Reduzierung von Energie- und Stromkosten im eigenen Haushalt denken die meisten Deutschen zuerst an Waschmaschine und Kühlschrank. Wie viel Einsparpotenzial jedoch in der eigenen Heizungsanlage steckt, wissen die Wenigsten. Die Heizungspumpe sorgt für die Zirkulation des Wassers in der Heizungsanlage und ist für rund zehn Prozent der gesamten Stromkosten im Haushalt verantwortlich.

Oft sind die Heizungspumpen jedoch technisch veraltet oder nicht an den Bedarf im Haushalt angepasst. Mit einem Austausch der Heizungspumpe spart man dann doppelt. Durch diese gezielte Modernisierung können in Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich und anderen Optimierungsmaßnahmen wie neuen Thermostatventilen bis zu 20 Prozent des Heizenergieverbrauches eingespart werden. Es empfiehlt sich daher, die Heizungsanlage komplett zu optimieren. Das bedeutet, dass vom Fachhandwerker neben dem Pumpentausch auf jeden Fall ein hydraulischer Abgleich gemacht werden sollte. Beides zusammen bewirkt, dass die Wärme bedarfsgerecht in die Räume transportiert wird. Überhitzte oder zu kalte Räume gehören dann der Vergangenheit an. Sind an den Heizkörpern keine Thermostatventile mit Voreinstellung für den hydraulischen Abgleich vorhanden, können diese ggf. umgerüstet werden oder sie sind in der Regel ohne großen Aufwand auszutauschen. Bei dieser Gelegenheit sollte auch immer der Thermostatkopf erneuert werden, da sich schon der alleinige Tausch von veralteten Köpfen gegen moderne Modelle schnell auszahlt. Zusätzlich sollte noch die Montage von Thermostatköpfen mit Zeitprogrammierung in Erwägung gezogen werden. Das Nachrüsten fehlender Dämmung sorgt dafür, dass die Wärme nicht im Keller verloren geht. Die genaue Anpassung der Heizkurve sorgt dafür, dass die Heizungsanlage gar nicht erst zu viel Wärme erzeugt. Durch diese, in einer Größenordnung von ca. 1.500 Euro liegenden Investitionen, können dauerhaft Heizkosten eingespart werden. In der Regel machen sich die Kosten in weniger als fünf Jahren bezahlt. Wenn zu einem späteren Zeitpunkt die Anschaffung eines neuen Heizkessels geplant wird, ist das kein Hinderungsgrund. Die Optimierungen werden in der Regel weiter genutzt. (ots)weitere InformationenDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Neue Heizungsanlage zahlt sich ausWenn Wärme verloren gehtStaatliche Förderung zur Optimierung der HeizanlageForum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik e.V.Josef-Wirmer-Str. 1-3, Haus 153123 BonnTel.: 0228 / 68 848-0Fax: 0228 /68 848-29E-Mail: info@vdzev.deDer VdZ im Internet

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