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Eine Wärmepumpe in einem Massivhaus in Koblenz ist eine gute Möglichkeit, die Kosten für Heizung und Warmwasser deutlich zu reduzieren. Die dafür benötigte Energie gewinnt eine hocheffiziente Wärmepumpe aus der Luft, dem Wasser oder der Erde. Lediglich für den Betrieb der Wärmepumpe ist Strom notwendig. Der Strompreisvergleich der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz allerdings ergab, dass Hausbesitzer beim Strom für die Wärmepumpe tief in die Tasche greifen müssen. Regional gibt es sogar heftige Unterschiede.

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat im Rahmen einer Preisrecherche 63 Stromversorger untersucht und einen Strompreisvergleich angestellt. Die Kosten für den Strom einer Wärmepumpe in einem Neubau reichen dabei von 904 Euro in Idar-Oberstein bis zu 1.240 Euro in Ludwigshafen. Bei Altbauten kostet der Strom für eine Wärmepumpe laut dem Strompreisvergleich sogar zwischen 1.730 und 2.370 Euro – der Preisunterschied beträgt damit bei einem Jahresverbrauch von 10.000 Kilowattstunden mehr als 600 Euro.

Nach Angaben der Verbraucherzentrale gilt für Strom zum Betrieb von Wärmepumpen ein niedrigerer Preis von 15,5 bis 21 Cent pro Kilowattstunde. Im Gegensatz zum Hausstrom sind die Besitzer einer Wärmepumpe auf die Stromversorgung ihres örtlichen Energiedienstleisters angewiesen. Praktisch hätten Hausbesitzer keine Möglichkeit, günstige Stromanbieter zu beauftragten. Besitzer von Massivhaus oder Fertighaus, die sich für den Einsatz einer Wärmepumpe entscheiden, sollten vorab die örtlichen Strompreise vergleichen und prüfen, welche Konditionen die regionalen Stadtwerke aufrufen. Wer wissen möchte, ob ein Massivhaus oder Fertighaus mit einer Wärmepumpe wirtschaftlich betrieben werden kann, der sollte die Energieberatung der Verbraucherzentrale nutzen.

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