Die Funktionsweise einer Wärmepumpe ist eine kleine Wissenschaft für sich. Einfach umschrieben wird die in der Erde, im Wasser oder in der Luft gespeicherte Energie genutzt, um daraus Wärme für das eigene Haus zu gewinnen, sagt Ulrich Bewer von der Geosolar Energietechnik GmbH. Doch wie funktioniert das mit der Erdwärme nun genau? Der Bauratgeber Deutschland klärt auf.

Wärmequellanlagen leiten Wärme weiter

Unter Erdwärme versteht man nach der Lesart des Bundesverbandes Wärmepumpe die sogenannte oberflächennahe Geothermie: Im Erdreich ist durch die Sonneneinstrahlung Wärme gespeichert. Um an diese Wärmequellen zu gelangen, benötigt man „Wärmequellanlagen“ – also Systeme, mit denen die Wärme „eingesammelt“ und zur Wärmepumpe weitergeleitet wird.

Erdwärmesonden haben einen Durchmesser, der so groß ist wie eine CD. Die Sonne wird über ein Kunststoffohr senkrecht in ein Bohrloch gelassen. Ab zehn Metern Tiefe ist die Temperatur des Erdreichs das ganze Jahr über konstant. Im Winter liefert sie Wärme, im Sommer dient sie der Kühlung des Einfamilienhauses. Bei neuen Wohngebäuden kann die Erdwärmesonde schon mal an die 100 Meter in die Tiefe gelassen werden.

Eine andere Form der Wärmegewinnung stellt die Arbeit der Erdwärmekollektoren dar: Diese Kollektoren sammeln die Wärme über ein waagerechtes Rohrssystem ein. Es wird unter der Erde wie bei einer Fußbodenheizung schlangenartig verlegt. Die Tiefe beträgt 1,5 Meter. Die vom Kollektor genutzte Fläche darf nicht bebaut werden. Auch sollte es dort keine Pflanzen und Bäume mit tiefen Wurzeln geben, sodass die Sonneneinstrahlung ungehindert ihre Wirkung entfalten und den Boden erwärmen kann. Ob Sonde oder Kollektor in Frage kommen, klären Experten wie Ulrich Bewer von Geosolar stets individuell im Rahmen einer ausführlichen Beratung.

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