In Luft, Wasser und Erde ist kostenlose Energie gespeichert. Um sie zu nutzen, bedarf es einer Wärmepumpe. Sie wandelt die gespeicherte Energie in Wärme um. Nach Angaben des Bundesverbandes Wärmepumpe (BWP) greifen immer mehr Bauherren auf diese zukunftsträchtige Technologie zurück – allein im vergangenen Jahr vertrieben die Handwerks- und Installationsbetriebe in der Bundesrepublik 57.000 Wärmepumpen – 11,8 Prozent mehr als im Vorjahr. „Das ist angesichts der weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen ein klares Bekenntnis der Verbraucher zur Zukunftstechnologie Wärmepumpe“, sagt der BWP-Geschäftsführer Karl-Heinz Stawiarski.

Kostenlose Energie aus Luft, Wasser oder Erde

Ganz oben auf der Beliebtheitsskala der Hausbauer sind so genannte Luft-/ Wasserpumpen – von denen wurden 2011 und 32.600 Stück verkauft. Dass diese Pumpen vor den Erdwärmepumpen rangieren, führt der Bundesverband unter anderem auf die komplizierte Genehmigungspraxis für Anlagen zurück, die auf Energie aus dem Erdreich angewiesen sind.
Ob und wie die Wärmepumpe ihren Siegeszug fortsetzen kann, hängt nach Ansicht des BWP von den politischen Rahmenbedingungen ab: „Um das Marktpotenzial der oberflächennahen Geothermie voll ausnutzen zu können, brauchen wir zwei Dinge: Einerseits eine verlässliche und handhabbare Genehmigungspraxis und andererseits Förderrichtlinien, die sich an den im Vergleich höheren Investitionen orientieren“, sagt BWP-Geschäftsführer Karl-Heinz Stawiarski.

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