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Starkregen oder Hochwasser bedeuten für das Massivhaus oder Fertighaus eine Gefahr: Plötzliches Hochwasser sorgt dafür, dass das Eigenheim womöglich unbewohnbar wird. Um zumindest finanziellen Schaden abzuwenden, empfiehlt sich eine entsprechende Versicherung gegen Naturgefahren. Doch der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft, kurz GDV, warnt: 90 Prozent der Niedersachsen sind nicht gegen Starkregen oder Hochwasser gesichert. Der GDV hat startet deshalb rund um Hannover eine Informationskampagne.

Die Botschaft des GDV fällt knapp und nüchtern aus: „Der Klimawandel ist längst in Niedersachsen angekommen.“ So kam es 2010 nach einem Unwetter in der Region Osnabrück zu starken Niederschlägen. Aus Pfützen wurden reißende Bäche, Häuser liefen innerhalb weniger Minuten voll. „Klimaforscher prognostizieren für Niedersachsen auch in Zukunft vermehrte Unwetter und intensive Niederschlage“, sagt der GDV. „Wenn wir wissen, dass Naturgefahren zunehmen, müssen wir handeln – und zwar heute“, sagt Bernhard Gause, Mitglied der Hauptgeschäftsführung beim GDV.
Was können Besitzer von Massivhaus oder Fertighaus in Niedersachsen tun? Der GDV sagt, dass nahezu jedes Gebäude gegen so genannte Elementarschäden wie Starkregen oder Überschwemmungen versicherbar ist.

Das Land Niedersachsen hat zur Aufklärung ein eigenes Internetportal für Versicherungsfragen freigeschaltet. Darüber hinaus kann unter der kostenfreien Rufnummer 0800/ 742 43 75 ein Flyer mit dem Titel „Schutz vor Überschwemmung und Hochwasser“ angefordert werden.

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