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Schlechte Nachrichten für Hausbesitzer: Auch 2012 werden die Preise für Strom weiter steigen. Wie die niedersächsische Verbraucherzentrale mitteilt, ist sogar mit höheren Preisen durch die Hintertür zu rechnen. Weil Großkunden keine Netzentgelte mehr zahlen müssen, werden die Kosten vermutlich heimlich auf die Privatverbraucher umgelegt. Die Verbraucherzentrale Niedersachsen rät deshalb dazu, Verträge genau zu überprüfen.

Hintergrund: Hausbesitzer mit einer so genannten Steuer- und Abgabenklausel in ihrem Stromvertrag haben wenig Chancen, gegen die Preistreiberei der Stromkonzerne vorzugehen. Rechtsexpertin Karin Goldbeck rät, beim Abschluss neuer Verträge mit Preisgarantien auch bei den Allgemeinen Geschäftsbedingungen darauf zu achten, dass der Kontrakt die Weitergabe von Steuer- und Abgabenerhöhungen für den Garantiezeitraum ausschließt. Ansonsten könne es zu bösen Überraschungen kommen.

Viele Kunden waren in Niedersachsen zu anderen Stromanbietern gewechselt. Diese hatten trotz der Preisgarantie höhere Gebühren verlangt – und sich dabei auf die Steuer- und Abgabenklausel berufen. Wer den Wechsel zu einem neuen Energielieferanten plant, der sollte sich vorher in einer der Beratungsstellen der Verbraucherzentrale informieren – Informationsmaterial gibt es kostenfrei.

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