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vpb-risse_270px_72dpi  „Bauen ist eine komplexe Angelegenheit. Dabei kann es auch bei großer Sorgfalt zu Problemen kommen“, weiß Thomas Penningh, Vorsitzender des Verbands Privater Bauherren (VPB). Manchmal zeigen sich Mängel auch erst einige Zeit nach dem Einzug. Damit der Hausbesitzer dann nicht auf seinem Schaden sitzen bleibt, hat der Gesetzgeber dem privaten Bauherrn Gewährleistungsfristen von fünf Jahren eingeräumt. Innerhalb dieser Zeit muss der Bauunternehmer auf eigene Kosten nachbessern.

„Nicht alle Bauunternehmer sind dazu willens oder in der Lage. Häufig muss der Bauherr der Firma nachlaufen, bis sie den Mangel beseitigt. Manchmal ist das Unternehmen inzwischen sogar insolvent“, skizziert Bausachverständiger Penningh den schlimmsten Fall. „Hoffentlich hat der Bauherr dann eine Gewährleistungssicherheit vereinbart und erhalten und kann jetzt davon die Reparaturen bezahlen.“Aber auch wenn der Unternehmer anrückt, um den Schaden zu beheben, ist das Problem noch nicht immer erledigt. Manchmal misslingt auch die Sanierung. „Das beobachten wir bei Feuchteschäden, manchmal auch bei Rissen. Und was ist, wenn es nach Abdichtung eines Bauteils immer noch zieht? Dann sollte der Bauherr trotzdem die Geduld behalten. Es ist nämlich Sache des Unternehmers zu entscheiden, wie der Mangel beseitigt wird. Erst wenn der Erfolg ausbleibt und der Bauunternehmer mit seinen Methoden keinen Erfolg hat, darf der Hausherr weitere untaugliche Reparaturversuche verweigern.Spätestens an dieser Stelle sollte der private Bauherr einen unabhängigen Sachverständigen hinzuziehen, rät Penningh. Denn es ist für den Laien fast unmöglich, technisch sinnvolle gegen untaugliche Sanierungsmethoden abzuwägen. Verweigert der Bauherr die vorgeschlagene Reparatur aber zu Unrecht, muss er unter Umständen die Mehrkosten für die verzögerte Mängelbeseitigung tragen.Mängel können auch nach Jahren noch auftreten. Solange die Gewährleistungsfrist läuft, hat der Bauherr ein Recht auf Beseitigung eventueller Schäden. „Es ist sinnvoll, vor Ablauf der Frist noch einmal mit dem eigenen Bausachverständigen durch das Haus zu gehen und zu prüfen, ob Mängel entstanden sind, die innerhalb kostenlos behoben werden müssen“, rät Penningh. Relevant für den Ablauf der Frist ist der Zeitpunkt der förmlichen Bauabnahme. Ab diesem Tag läuft die Gewährleistung.Der VPB in der Region KölnBreibergstr. 2 50939 KölnTel.: 0221 / 41 32 19Fax: 0221 / 32 07 207E-Mail: koeln@vpb.de Homepage des VPBDas könnte Sie ebenfalls interessieren:Wie die Leistung, so auch der Lohn!Mehr Sicherheitsleistungen für Bauherren
 

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