Heizen mit Holz oder der Energie der Sonne liegt bei Hausbesitzern in Nürnberg im Trend. Und nicht nur in Franken haben regenerative Energien Hochkonjunktur. Wie die Landesbausparkassen (LSB) mitteilen, ist die Zahl der Wohnungen und Häuser, die alternativ beheizt werden, innerhalb der vergangenen fünf Jahre auf 1,5 Millionen bundesweit gestiegen. „Steigende Energiepreise und Schlagworte wie Energiewende und Atomausstieg lassen die Menschen intensiver denn je beim Heizen über erneuerbare Energien nachdenken“, heißt es hierzu von LBS Research.

Lag die Zahl der Wohnungen und Häuser, die mit Holz oder Energie aus erneuerbaren Quellen beheizt werden, 2002 noch bei 347.000, so sind es aktuell fast 1,6 Millionen Wohngebäude, in denen umweltfreundlich geheizt wird. Der Anteil regenerativer Heizsysteme lag bei Neubauten bei 34 Prozent, bei Bestandsbauten bei vier Prozent. Absoluter Spitzenreiter auf der Skala beliebter Heizquellen ist bei Neubauten allerdings Gas mit 53 Prozent Anteil. Öl, Strom und Fernwärme kommen gerade einmal auf knapp zehn Prozent.

Im Ländervergleich finden sich die Metropolen Bayerns – darunter Nürnberg und München – an der Spitze. Hier und in Baden-Württemberg greifen die meisten Hauseigentümer auf erneuerbare Energien zurück. Elf Prozent der in Bayern existierenden Häuser werden inzwischen mit Holz, Sonnenenergie, Windkraft oder Wärmepumpen beheizt. Die gute alte Kohle als Heizmittel kommt fast nur noch in den Abbauländern wie NRW oder dem Saarland zum Einsatz. Briketts sind indes in den neuen Bundesländern als Heizquelle gefragt.

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